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Eine Zahnlücke kann naturgemäss durch ganz unterschiedliche Dinge auftreten. Beim Milchgebiss sind die Lücken normal – sie werden ja durch das dauerhafte Gebiss geschlossen. Einige Menschen neigen zudem zu weiten Zahnabständen, wodurch kleine Lücken zwischen den einzelnen Zähnen entstehen und die Zahnreihe unvollständig wirkt. Vergleichsweise häufig und genetisch bedingt ist etwa das Diastema mediale (Lücke zwischen den Schneidezähnen). Eine echte Zahnlücke, also ein fehlender Zahn, kann darüber hinaus diese Gründe haben:
Die am häufigsten diskutierte Zahnlücke ist die zwischen den Schneidezähnen. Wenn alle Schneidezähne vorhanden sind und lediglich ein Abstand zwischen ihnen besteht, gibt es keinen Behandlungsbedarf. Die Lücke gilt in vielen Kulturen sogar als Schönheitsideal. Wenn du diese Ansicht nicht teilst, kannst du die Lücke beispielsweise mit Keramikeinsätzen oder anderen Plastiken schliessen lassen. Fehlt hingegen ein Zahn, können das Kauen, der Biss, das Lächeln und sogar die Lippen beeinträchtigt werden. Bei einer solchen Zahnlücke solltest du eine Behandlung anstreben.
Eine Zahnlücke kann auf verschiedene Art und Weise geschlossen werden, wobei die Kosten variieren und unter anderem von deiner Zahnzusatzversicherung abhängen. Bei rein kosmetischen Behandlungen – wie etwa dem Einsetzen von Veneers zum Kaschieren von Lücken – ist der selbst zu tragende Kostenanteil in der Regel hoch. Meistens musst du hier sogar komplett selbst zahlen. Die Zahnlücke kann ein Zahnarzt oder auch Kieferchirurg auf verschiedene Weisen schliessen, etwa durch:
Eine Lücke zwischen Zähnen muss oftmals gar nicht geschlossen werden, wenn sie weder das Kauen noch das Sprechen oder den geschlossenen Biss behindert. Bei Abstandsveränderungen oder auftretenden Problemen konsultierst du allerdings am besten einen Zahnarzt. Zahnlücken sollten aber immer dann geschlossen werden, wenn sie stören. Dies ist insbesondere bei Lücken in den Schneidezähnen der Fall. Du solltest auch nach Unfällen, die zum Verlust eines Zahn führten, immer einen fachkompetenten Arzt aufsuchen – schon um weitere Schäden feststellen zu lassen. Traumatisch bedingte Zahnlücken können zudem Infektionen und Folgeschäden im Kiefer begünstigen. Es ist für den Erhalt des festen Bisses sowie das Halten der anderen Zähne in der richtigen Position daher meistens wichtig, Zahnlücken relativ zügig zu schliessen, sie mindestens aber zu beobachten.
Geht es um Zahnabstände, bieten Keramik-Veneers oftmals die optisch besten Ergebnisse. Dauerhaft haltbare Keramikelemente kosten allerdings sehr viel, oftmals um die 2.000 Franken (Stand 2020). Die Kosten musst du in aller Regel selbst tragen und das für dich passende zahnmedizinische Zentrum in der Schweiz selbst aussuchen. Kunststoff in Form von Komposit bietet sich hingegen an, wenn Teile eines Zahns beschädigt sind oder Keramikverschalungen dir zu kostenintensiv sind. Komposit kann nämlich ebenfalls genutzt werden, um Lücken optisch zu schliessen. Die Kosten belaufen sich dann auf einige hundert Franken. Legst du aber Wert auf Langlebigkeit und ein gutes Farbergebnis, ist Keramik die bessere Option.
Wenn eine Zahnlücke schon immer besteht – weil etwa die Anlage für den Zahn schlichtweg fehlt –, ist oftmals kein Handeln nötig. Wenn du keine Einschränkungen beim Sprechen und Kauen sowie einen geschlossenen Biss hast, besteht auch kein Leidensdruck und damit kein medizinischer Grund für eine Behandlung. Bei neu entstandenen Zahnlücken solltest du dich im Interesse der Gesundheit deines Gebisses aber bei einem Zahnarzt durchchecken lassen. Manchmal ist der Verlust eines Zahnes ja auch durch tiefgreifende Probleme bedingt, die dringend einer Behandlung bedürfen – wie etwa Parodontose.
Beim sogenannten echten Diastema ist eine Zahnspange nicht sinnvoll, da dieses durch ein tief liegendes Lippenbändchen bedingt ist. Hier hilft nur ein chirurgischer Eingriff. Andere Zahnlücken können allerdings, wenn im Kindes- oder Jugendalter damit begonnen wird, mittels Zahnspangen sehr oft erfolgreich korrigiert werden. Auch wenn du erwachsen bist, kann eine Zahnspange unter Umständen über einen längeren Zeitraum Abstände zwischen Zähnen korrigieren. Gegen fehlende Zähne und ähnliches reicht eine Zahnspange aber nicht. Hier helfen wiederum nur Implantate oder Brücken.
Die Zunge brauchen wir bei der Nahrungsaufnahme ebenso wie beim Sprechen. Unser Geschmacksorgan erfüllt somit eine Reihe wichtiger Aufgaben. Deswegen ist es vielen Schweizern unangenehm, wenn sich weisser Zungenbelag auf der ansonsten sauberen Oberfläche ausbreitet. In diesem Artikel erfährst du alles über die Ursachen einer belegten Zunge und die verschiedenen Möglichkeiten, den Zungenbelag zu entfernen. Ausserdem erklären wir dir, ab wann ein Arztbesuch ratsam ist, um eine belegte Zunge zu beheben.
Gewöhnlich wachsen Zähne nicht von alleine schnurgerade: Die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen weist Zahn- oder Kieferfehlstellungen auf. Wird dieses Problem nicht frühzeitig gelöst, kämpfen sie als Erwachsene mit Komplikationen. Denn schiefe Zähne sehen nicht nur unschön aus, sondern sind auch schwieriger zu reinigen. Auch erweisen sie sich als anfälliger für Karies und Parodontitis. Fehlstellungen am Kiefer beeinflussen die Art, wie wir kauen, sprechen und atmen. Sie rufen Schmerzen hervor und führen zu einer vorzeitigen Kiefergelenkabnutzung. Bei Zahn- oder Kieferfehlstellungen empfiehlt sich daher der Besuch einer Praxis für Kieferorthopädie. Hier erhältst du den Überblick über die wichtigsten Fakten zum Thema.
Hat einer deiner Zähne ein Loch, dann verschliesst es dein Zahnarzt in der Regel schnell wieder und verhindert so, dass der Zahn weiter beschädigt oder ganz zerstört wird. Ist der Kariesbefall noch nicht so stark und das Loch klein, wird dazu meistens eine Zahnfüllung verwendet. Bei einer grösseren Beschädigung kommen in der Schweiz auch Inlays oder Zahnersatz zur Verwendung. Es gibt verschiedene Füllmaterialien, die sich im Härtegrad unterscheiden. Für den Einsatz wird Karies entfernt und der Zahn wieder durch die Zahnfüllung verschlossen. Das Wichtigste zum Thema erfährst du hier.
Eine Wurzelbehandlung gehört zu den unangenehmeren Vorgängen im zahnmedizinischen Bereich. Sie wird dann notwendig, wenn keine andere Behandlung mehr möglich ist. Heutzutage gibt es zwar viele Methoden, die für den Patienten weniger schmerzhaft sind und ihm so auch die Angst nehmen können. Dennoch ist es allgemein wichtig, dass du nie so lange wartest, bis Karies bereits den Zahnnerv erreicht hat und eine Wurzelbehandlung nötig wird. Immerhin dient sie dann aber der Erhaltung der Zähne und ist damit die bessere Alternative zum Zahnziehen. Die wichtigsten Fakten zum Thema gibt es hier.
Karies ist im Grunde schnell und einfach zu behandeln, wenn der Gang zum Zahnarzt rechtzeitig erfolgt. Das vorhandene Loch im Zahn wird einfach geschlossen, wozu es Zahnfüllungen oder Inlays gibt. Die Einlagefüllung ermöglicht eine effizientere Kariesbehandlung, aber auch die Rekonstruktion des Zahndefekts. Inlays garantieren dabei eine Idealversorgung des Zahnlochs und sind die hochwertigere Alternative zur typischen Zahnfüllung. Die Kosten sind überschaubar. Alle wichtigen Fragen beantworten wir hier.
Resektion bezeichnet in der Medizin das Kürzen oder Abschneiden. Bei einer Wurzelspitzenresektion wird die Wurzelspitze des betroffenen Zahns also entfernt beziehungsweise gekappt. In der Regel wird diese Prozedur dann durchgeführt, wenn die Wurzelbehandlung nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat. Es handelt sich bei der Wurzelspitzenresektion um einen kleinen operativen Eingriff, bei welchem der Arzt den unteren Bereich der Zahnwurzel abschneidet. Durchgeführt wird sie, wenn ein Zahn trotz Entzündung der Zahnwurzel erhalten werden soll. Im Rahmen der Operation werden zudem eventuell entstandene Abszesse sowie Zysten entfernt. Was es über die Wurzelspitzenresektion zu wissen gibt, erfährst du hier.