Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Bei Kompositfüllungen handelt es sich um ein Füllungsmaterial für die Zähne, mit dem Löcher von defekten und behandelten Zähnen aufgefüllt werden. Die Zahnfüllung bietet vor allem Schutz, damit keine Bakterien in den Zahn eindringen können. Sie hat aber auch einen ästhetischen Anspruch – Kompositfüllungen sind zahnfarben und fallen daher nicht auf. Sie werden auch als Kunststofffüllungen bezeichnet. Dabei ist der eigentliche Kunststoffanteil heutzutage nur noch sehr gering und beträgt maximal 20 Prozent. Der Hauptanteil besteht dagegen aus einer hochwertigen Verarbeitung von kleinsten Keramik-, Quarz- und Glaspartikeln. Diese Zusammensetzung sorgt für eine hohe Stabilität.
Anders als bei den anderen Füllungen ist die Kompositfüllung grundsätzlich für jeden Zahn geeignet. An den Frontzähnen punkten die Zahnfüllungen, indem sie sehr unauffällig sind. Auch an den Backenzähnen können sie als Füllmaterial infrage kommen, da das Komposit eine relativ hohe Stabilität aufweist. Abzuraten ist jedoch von einer grossflächigen Versorgung an den Backenzähnen, da nicht garantiert werden kann, dass die Kompositfüllung dem hier auftretenden Druck beim Kauen Stand hält. In diesem Fall sind Inlays aus Metall oder Keramik die bessere Option.
Die Füllungstherapie mit einer Kompositfüllung verläuft wie folgt:
Eine hochwertige Kompositfüllung hat mittlerweile eine relativ lange Haltbarkeit und Lebensdauer. Im Schnitt hält sie etwa zehn bis 15 Jahre, bei einer guten Pflege unter Umständen sogar länger. Aufgrund der speziellen Zusammensetzung der Komposite können die Füllungen auch stärkeren Belastungen und Druck Stand halten. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Zähne regelmässig und gründlich gereinigt werden.
Es muss nicht unbedingt eine Kompositfüllung sein. Alternativen gibt es aus folgenden Materialien:
Kompositfüllungen bieten einige wesentliche Vorteile. Das sind:
Demgegenüber kann als Nachteil des Komposits aufgeführt werden, dass das Material während des Aushärtens etwas schrumpfen kann. Hier besteht das Risiko, dass eine kleine Spalte zwischen Zahn und Füllung auftreten kann, an der sich Bakterien sammeln. Das Risiko für erneute Karies ist demnach etwas höher als bei anderen Füllungen.
Ob die Grundversicherung in der Schweiz die Kosten für eine zahnmedizinisch notwendige Kompositfüllung übernimmt, hängt davon ab, welcher Zahn damit behandelt wird. So erhalten Versicherte eine Kostenerstattung für Massnahmen an den Frontzähnen. An den Backenzähnen wird nur anteilig in Höhe der Kosten für eine Amalgamfüllung geleistet. Der Rest ist von den Versicherten selbst zu zahlen. Optional ist es möglich, eine Zusatzversicherung, zum Beispiel auch für Zahnersatz, abzuschliessen. Handelt es sich um eine rein ästhetische Massnahme, besteht grundsätzlich kein Versicherungsschutz.
Im Jahr 1964 hatten Zürcher Schulkinder im Schnitt zwölf Zähne, die von Karies befallen waren. Um das Jahr 2015 waren es nur noch 1,3 Zähne – was war in der Zwischenzeit passiert? Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in anderen Ländern, verwendete man 2015 flächendeckend fluoridierte Zahnpasta. Und man fing an, Salz zu fluoridieren. Seit einigen Jahren hörst du immer wieder, Fluorid sei giftig. Aber stimmt das? Und warum solltest du trotzdem Fluorid-Zahnpasta verwenden? Und was sagt die Zahnmedizin sonst noch zum Thema Prophylaxe? Wir haben uns schlau gemacht.
Entzündungen im Kiefer können starke Schmerzen bewirken. Unbehandelt führen sie nicht selten zu chronischen Erkrankungen und zu dauerhaften Schäden. Wo liegt die Ursache für die Entzündungen? Sind es immer die Zähne? Machen sich Kieferentzündungen bemerkbar, bevor die Schmerzen auftreten? Welche Behandlungsmöglichkeiten versprechen einen Heilungserfolg und welcher Arzt ist der richtige Ansprechpartner? Die Fragen rund um das Thema Kieferentzündung sind vielfältig. Wir haben dir die wichtigsten Fakten zusammengestellt.
Ein gesundes Gebiss hat nicht nur ästhetische Vorteile, sondern ermöglicht das reibungslose Sprechen und Kauen. Zahnlücken können verschiedene Ursachen haben und verändern das Aussehen enorm. Und fehlende Zähne sind kein isoliertes Problem: Ein fehlender Zahn kann auch das restliche Gebiss ungünstig beeinflussen. Hast du einen oder mehrere Zähne verloren, ist daher der Einsatz von Zahnprothesen, Kronen, Brücken und anderem Zahnersatz sinnvoll. Eine grosse Auswahl an Möglichkeiten gestattet den unkomplizierten Eingriff, um das Gebiss wieder zu vervollständigen. Alles zum Thema gibt es hier.
Wenn plötzlich starke, pochende Zahnschmerzen auftreten, kann die Ursache dafür sowohl am Zahn als auch in seinem Inneren zu finden sein. In vielen Fällen steckt hinter den starken Zahnschmerzen eine Zahnwurzelentzündung. Der Zahn selbst besteht aus verschiedenen Schichten und verfügt im Inneren über eine Pulpa, die von vielen feinen Nervenfasern durchzogen wird. Entzündet sich das Gewebe im Zahnmark, spricht man von einer Zahnwurzelentzündung. Sie betrifft Wurzelkanäle oder Wurzelspitze und kann ohne entsprechende Behandlung auf den Kieferknochen übergehen und sogar Schäden an den Organen verursachen. Leidest du unter der Entzündung, ist es daher höchste Zeit für eine Wurzelbehandlung oder eine Wurzelspitzenresektion.
Die Neurapraxie ist eine Nervenschädigung, die beispielsweise durch Druckeinwirkung entsteht. Typisch sind vorübergehende Empfindungsstörungen, die meist rasch und spätestens nach einigen Tagen oder Wochen nachlassen. Daher ist auch keine spezielle Therapie dieser leichten Form der Nervenverletzung notwendig. Die Neurapraxie ist deutlich von schwereren Läsionen wie etwa Durchtrennungen von Nerven abzugrenzen.
Eine Zahnkrone ist zum einen ein Zahnersatz, der eine wichtige Funktion erfüllt: Du kannst damit kräftig beissen und kauen. Andererseits soll eine Krone vor allem im sichtbaren Bereich des Kiefers auf den Schneidezähnen und auf den vorderen Backenzähnen gut aussehen. Schliesslich willst du nicht, dass man deinen künstlichen Zahn schon aus der Entfernung als solchen identifizieren kann. Eine haltbare Zahnkrone ist entweder aus einer Metalllegierung, aus Gold oder aus Keramik gefertigt. Kombinationen sind möglich und üblich. Doch wie findest du bei der Menge an Möglichkeiten heraus, welche Krone optimal zu deinem defekten Zahn passt?