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Eine Zahnzusatzversicherung in der Schweiz lohnt sich grundsätzlich in jedem Alter. Es gibt eine Reihe von Anbietern, die unterschiedliche Vertragsmodelle anbieten, sodass sich für jeden Bedarf das Richtige findet. Die Versicherung lohnt bereits, wenn du regelmässig zum Zahnarzt gehst und dabei nicht auf prophylaktische Behandlungen verzichten möchtest, die über das Kontingent der Krankenkasse hinausgehen. Insbesondere bei aufwendigen und teuren Leistungen wie Zahnspangen oder Zahnimplantaten sparst kannst du hier wertvolles Geld. Und im Hinblick auf die Zukunft ist es immer gut, eine Absicherung zu besitzen, denn schliesslich ist ein Zahnverlust, Unfall oder eine Zahnerkrankung nie geplant. Eine zusätzliche Versicherung lohnt sich nur dann nicht, wenn du die Leistungen nicht in Anspruch nimmst oder dir aber den monatlichen Beitrag nicht leisten kannst. Solltest du ein Geringverdiener sein, kann es sinnvoll sein, eher einen zusätzlichen Zuschuss bei deiner Krankenkasse zu beantragen.
Eine Wartezeit beim Abschliessen einer Versicherung bedeutet, dass der Anbieter während einer bestimmten Zeitspanne keine Leistungen übernimmt. Diese variiert je nach Anbieter und Offerte und kann bis zu acht Monate betragen. Es handelt sich hierbei um eine Schutzmassnahme der Versicherung, mit der sie sichergeht, nicht für Schäden zu haften, die bereits vor Vertragsabschluss absehbar waren. Allerdings gibt es auch viele Policen, die auf eine Wartezeit verzichten. Der monatliche Betrag ist hier aber höher.
Minderjährige nehmen bei den Leistungen, die die Grundversicherung bezahlt, eine Sonderstellung ein. Bis zum 18. Lebensjahr übernimmt die Krankenkasse hier bei Vorliegen einer entsprechenden Indikationsgruppe (ab Gruppe 3) auch prophylaktische Behandlungen und kieferorthopädische Massnahmen. Jedoch sind nicht alle Leistungen in vollem Umfang davon betroffen, sodass eine gesonderte Zusatzversicherung auch hier Sinn machen kann.
Zu den Gebieten, die eine zusätzliche Zahnversicherung in der Schweiz zumeist übernimmt, gehören Prophylaxe, Zahnbehandlungen, Zahnersatz und kieferorthopädische Massnahmen. Im Einzelnen umfasst das Paket mindestens:
Die meisten Verträge schliesst du in Hinblick auf bestimmte Leistungsschwerpunkte ab. Weiterhin richten sich die Konditionen oftmals auch nach den Personengruppen: So gibt es Modelle für Erwachsene und Kinder oder für Personen, die bereits Zahnverlust erlitten haben. Welche Leistungen deine Zahnversicherung genau abdeckt, regelt sich nach dem Vertrag.
Eine pauschale Begrenzung gibt es hierbei nicht. Jeder Vertrag sieht eine individuelle Summenbegrenzung vor. Das bedeutet, dass nur ein bestimmter Betrag innerhalb einer festgesetzten Zeitspanne (zumeist beträgt diese ein Jahr) erstattet wird. Diese Begrenzung ist meist allgemein gefasst, kann aber auch gesonderte Regelungen für bestimmte Leistungsbereiche vorsehen. In den ersten Jahren nach Versicherungsabschluss gilt zudem eine Leistungsstaffel, die die Höhe der Behandlungskosten reguliert. Der Betrag steigt mit der Dauer der bestehenden Versicherung.
Um die passende Offerte für dich zu finden, gilt es festzustellen, zu welcher Personengruppe du gehörst und welche Leistungen für dich im Vordergrund stehen. Möchtest du in erster Linie deine Dentalhygiene durch regelmässige professionelle Zahnreinigungen erweitern? In diesem Fall reicht eine Zusatzversicherung, die sich auf den Bereich Prophylaxe konzentriert. Oder sollen Zahnstellungskorrekturen durchgeführt werden? Dann benötigst du ein Versicherungsmodell, das kieferorthopädische Massnahmen hinreichend abdeckt. Es gilt weiterhin abzuklären, ob eine Wartezeit akzeptabel ist oder du aber eine Versicherung ohne diese benötigst. Bist du dir über all diese Faktoren im Klaren, kannst du einen Vergleich anstellen, der dir die besten Angebote anzeigt. Übrigens: Eine Zahnzusatzversicherung schränkt dich bei deiner Zahnarztwahl grundsätzlich nicht ein. Anders als bei Leistungen, die die Grundversicherung übernimmt, kannst du hier also auch private Praxen aufsuchen.
Die Kosten für eine zusätzliche Zahnversicherung sind sehr unterschiedlich und richten sich nach dem Leistungsspektrum, das im jeweiligen Vertrag vorgesehen ist. Auch die Punkte Wartezeit, Summenbegrenzung, Alter und Zustand der Zähne spielen eine Rolle für den monatlichen Preis. Versicherungen für Kinder liegen zumeist im Bereich von 10 bis 20, für Erwachsene von 30 und 40 Franken.
Als Bestandteil deines Gebisses erfüllen die Prämolaren eine wichtige Funktion. Mit ihnen kannst du Nahrung zerkleinern. Sie schützen zudem die Frontzähne und sorgen dafür, dass die hinteren Backenzähne Halt haben. In unserem Ratgeber erhältst du alle wichtigen Infos, die zu den vorderen wichtigen Backenzähnen wissen solltest: Wie viele gibt es? Wann brechen sie durch? Wie viele Wurzeln haben die Prämolaren? Ausserdem beantworten wir dir die Frage, wann eine Wurzelbehandlung an den Prämolaren notwendig ist und ob sich eine Fissurenversiegelung an den vorderen Backenzähnen lohnt.
Karies an den Milchzähnen ist bedauerlicherweise keine Seltenheit. Neben der schmerzhaften Erfahrung haben Zahnerkrankungen in den ersten Lebensjahren oft auch Folgen für die zweiten Zähne. Das empfindliche Gebiss von Kleinkindern benötigt daher vom ersten Zahn an sorgfältige Pflege und Aufmerksamkeit. Hier beantworten wir dir die häufigsten Fragen und geben dir wertvolle Tipps zu Themen wir Vorbeugung und Zahnpflege.
Störungen im Kieferbereich betreffen viele Menschen. Oft sind die Probleme allerdings so gering, dass wir sie gar nicht bemerken. Wenn das Kauen plötzlich zur Qual wird und jede Mundbewegung schmerzt, liegt jedoch eine ernst zu nehmende Erkrankung vor. Myoarthropathien sind ein weitverbreitetes Leiden, das unangenehme Beschwerden verursacht. Die nachfolgenden Abschnitte klären dich über das Krankheitsbild auf und erläutern wirksame Therapieansätze.
Seit einigen Jahren treten vor allem in Ballungsräumen vermehrt poröse Zähne bei Kindern auf. Trotz regelmässigem Zähneputzen, guter Zahnpflege und ausreichenderer Versorgung mit Fluorid verfärben sich die Backen- und Schneidezähne der Kinder bräunlich. Sie schmerzen bei Kontakt mit kalten und heissen Speisen und sind auch beim Zähneputzen berührungsempfindlich. Zahnärzte bezeichnen Kreidezähne als Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation, kurz MIH. Die Mundhygiene scheint als Ursache ausgeschlossen, doch eine Krankheit konnte bisher ebenfalls nicht als Grund identifiziert werden. Die genauen Ursachen sind unbekannt, aber die häufigsten Fragen zu Kreidezähnen beantworten wir dennoch!
Halitosis – besser bekannt als Mundgeruch – treibt viele Menschen um. Einige leiden darunter, wieder andere leiden unter der Halitose anderer Menschen und noch andere haben schlicht Angst davor, selbst üble Gerüche zu verbreiten. Schon in einer griechischen Sage taucht der Mundgeruch auf: Aphrodite versah die Bewohnerinnen von Lemnos mit Mundgeruch, sodass sich deren Gatten von ihnen abwandten und ihr Glück stattdessen bei den Sklavinnen suchten. Infolgedessen brachten die Frauen aus Lemnos ihre Gatten um. Glücklicherweise ist Mundgeruch, ob durch Mundhygiene oder Krankheiten bedingt, in den meisten Fällen leicht zu behandeln. Wichtig ist eine Kenntnis möglicher Ursachen und Behandlungsmethoden.
Mundtrockenheit oder auch Xerostomie hast du sicher schon einmal selbst erlebt. Sie ist mit einem unangenehmen Gefühl für die Betroffenen verbunden. Das Schlucken fällt schwer und die Zunge fühlt sich komisch an. Häufig sind die Ursachen für eine trockene Mundhöhle harmlos, doch es können auch gesundheitliche Probleme dahinter stecken. Wie Mundtrockenheit entsteht, wann du einen Arzt aufsuchen solltest und welche Massnahmen du selbst ergreifen kannst, um den Speichelfluss zu fördern beantworten wir dir nachfolgend – zusammen mit weiteren spannenden Fragen zum Thema.