Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Ein Riss im Zahn führt je nach Tiefe und Breite zu unterschiedlichen Symptomen. Typisch sind etwa:
Andauernde Schmerzen treten nur auf, wenn der Riss im Zahn bereits bis zum Nerv reicht und dieser entzündet ist. Ansonsten führen vor allem das Kauen und Beissen zu stechenden, oftmals nur kurz anhaltenden Schmerzschüben. Dieser Schmerz kann auch als Entlastungsschmerz nach dem Zubeissen auftreten.
Ein Riss im Zahn bedeutet, dass sich ein physischer Schaden auf der Oberfläche mindestens eines deiner Zähne gebildet hat. Die Risse können sich in Tiefe und Umfang stark unterscheiden. Nur in extremen Fällen sind sie sichtbar. Ein Riss fördert das Eindringen von Bakterien, Säuren, kalten Flüssigkeiten und vielem mehr und führt so zu Schmerzsymptomen. Reicht der Riss bis zum Zahnhals, ist auch der Nerv betroffen, was besonders schmerzhaft sein kann. Eine sehr oberflächliche und mikroskopisch kleine Zahn-Infraktur im Zahnschmelz gilt auch als Riss, ist aber harmlos und im Alter völlig normal. Ob und zu welchen schwerwiegenden Zahn- und Kieferproblemen es kommt, ist stark von der Intensität der Infraktur und den getroffenen Massnahmen abhängig.
Eine Infraktion im Zahn ist für dich selbst oftmals nur schwer zu erkennen. Mit blossem Auge gestaltet sich die Suche meistens als ergebnislos. Viele der typischen Symptome eines Risses im Zahn sind zudem auch bei anderen Zahnproblemen vorhanden. Wirkliche Gewissheit bringt also nur eine Diagnose seitens des Zahnarztes. Dieser hat dafür verschiedene Möglichkeiten, wie beispielsweise:
So findet der Zahnarzt oftmals das genaue Problem. Hier gilt, dass du lieber einmal zu oft als zu selten zur Kontrolle solltest.
Die möglichen Ursachen für einen Riss ihm Zahn sind sehr vielfältig. Der Zahnschmelz kann beispielsweise durch Säuren und eine Mangelernährung schwächer und dadurch anfälliger für Beschädigungen werden. Karies wirkt besonders destruktiv und fördert das Risiko für die Rissbildung, weil hier dein Zahn zusätzlich von innen beschädigt wird. Aber auch die Abnutzung und das Altern von Zähnen erhöhen das Einrissrisiko. So kann auch ein schnelles und ungewolltes Zusammenbeissen oder der Biss auf etwas Hartes zu einem Riss im Zahn führen.
Andere mögliche Ursachen sind:
Grundsätzlich gilt: Alles, was den Zahn stark belastet, kann zu einem Riss führen. Wie wahrscheinlich dies ist, hängt aber massgeblich von deiner Zahngesundheit ab. Mundhygiene ist also relevant – übrigens nicht nur für guten Zahnschmelz, die Verhinderung von Plaque und Karies, sondern auch für dein Zahnfleisch und den guten Atem.
Die Behandlung eines Risses im Zahn kann nach der gestellten Diagnose genau an das Problem angepasst werden. Vielfach genügt es, den betroffenen Zahn mit einer Schutzschicht zu überziehen. Füllungen helfen besonders gut bei grösseren Rissen. Sogenannte Zahnschienen bieten ebenfalls eine gute Stabilität. Das Ziel der Behandlung ist es, dem einzelnen Zahn wieder die benötigte Stabilität zu geben, damit der Riss sich nicht weiter vertieft. Gleichzeitig wird die Schwachstelle im Zahn geschlossen, um nicht etwa Karies oder einer Nervenentzündung Vorschub zu leisten.
In schweren Fällen, in denen die Nerven entzündet sind, ist eine Wurzelbehandlung notwendig. Diese ist unangenehm, lässt aber manchmal nicht vermeiden. Das Ziehen eines Zahns ist hingegen der wirklich letzte Ausweg, wenn sonst gar nichts mehr hilft.
Solltest du den Verdacht haben, dass ein Zahn in deinem Mund einen Riss aufweist, oder spürst du vielleicht sogar Symptome, dann hilft im Grunde nur der Gang zum Zahnarzt. Um diesen zu vermeiden, ist Vorbeugung wichtig. Eine gute Zahnpflege und das Gesunderhalten des Zahnschmelzes sind das eine. Dazu gehört aber auch das Vermeiden von Risikofaktoren, wie etwa Zähneknirschen, und starken Belastungen. Und: Kläre deine Kinder schon früh über den Wert gesunder Zähne auf. Das hilft oftmals, in späteren Jahren unangenehme Behandlungen beim Zahnarzt zu vermeiden.
Die beste Vorsorgemassnahme, um Erkrankungen von Zähnen und Zahnfleisch vorzubeugen, ist eine sorgfältige Mundhygiene. Neben dem regelmässigen Zähneputzen solltest du auch die Zahnzwischenräume mindestens einmal täglich gründlich reinigen. Die Zahnzwischenräume erreichst du durch einfaches Zähneputzen nicht, weshalb du mit der Zahnbürste nur etwa 70 Prozent der Zahnoberfläche säuberst. In den Zahnzwischenräumen können sich ohne entsprechende Reinigung im Laufe der Zeit Plaque, Beläge und Bakterien ansammeln. Dadurch kann es zu Zahnfleischentzündungen und Karies kommen. Wenn du Zahnbelag zwischen den Zähnen verringern und Erkrankungen von Zähnen und Zahnhalteapparat vorbeugen möchtest, solltest du daher regelmässig zu Zahnseide greifen.
Die Kiefermuskulatur übernimmt wichtige Aufgaben in deinem Körper. Ohne sie könntest du nicht wie gewohnt essen und das Sprechen würde dir schwerfallen. Viele Schweizer haben im Laufe ihres Lebens irgendwann einmal Probleme mit der Kiefermuskulatur oder dem Kiefergelenk. Häufige Ursachen sind Stress, Zahnfehlstellungen und Verspannungen. Was du dagegen unternehmen kannst, verrät dieser Artikel.
Wenn ein Zahn gezogen werden muss, versetzt das viele Menschen erst einmal in Angst, da sie starke Schmerzen befürchten. Vor einem Eingriff lohnt es sich daher, sich genau über die Zahnextraktion zu informieren. Welche möglichen Risiken, Komplikationen und Schmerzen entstehen können und wie die Zahnentfernung abläuft, erfährst du in unserem ausführlichen Ratgeber. Ausserdem nennen wird dir die Gründe, die eine Zahnentfernung notwendig machen können.
Das Zahnen ist eine Periode, durch die jedes Kind hindurch muss, auch wenn damit eine kurze Zeit der Schmerzen anbricht und das Weinen und die Unruhe zunehmen. Während der Phase benötigt das Kind die Aufmerksamkeit der Eltern, viel Trost und Zuwendung. Damit du während des Zahnens weisst, wie du am besten mit dem Baby umgehst und so eine schwere Zeit erleichterst, haben wir dir hier die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt.
Eine umfassende Mundhygiene zu Hause reicht oft nicht aus, um die Gesundheit der Zähne zu erhalten. Selbst eine gute Schallzahnbürste entfernt nicht alle Beläge effektiv. Das gilt besonders dann, wenn du starker Raucher bist oder häufig Kaffee und Tee trinkst. Erst eine professionelle Zahnreinigung kommt diesen Belägen bei und hilft so gleichzeitig, dein Kariesrisiko zu mindern. Zur Prophylaxe solltest du dich daher mindestens einmal im Jahr für diese zahnärztliche Leistung entscheiden. Leider übernehmen die Krankenkassen die Kosten in der Regel nicht, so dass du diese Behandlung aus eigener Tasche zahlen musst.
Im Laufe des Lebens Zähne zu verlieren, ist leider die Norm, nicht die Ausnahme. Unabhängig davon, ob es durch einen Unfall, kariesbedingt oder im Alter geschieht: Ersatz muss her. Denn auf dein strahlendes Lächeln möchtest du nicht verzichten. Die beste Option bilden hier oftmals Implantate, da sie ein qualitativ hochwertiger Zahnersatz sind. Implantate überzeugen sowohl hinsichtlich ihrer Ästhetik als auch ihrer Funktionalität mehr als andere Alternativen. Sie bieten dir einen nahezu gleichwertigen Ersatz zu echten Zähnen, da sie ebenso fest im Gebiss verankert sind und sich optisch perfekt einfügen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema gibt es hier.