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Richtig Zähne putzen – 7 Fragen und Antworten

Richtig Zähne putzen – 7 Fragen und Antworten

Um gründlich die Zähne zu putzen, benötigst du nicht nur die optimalen Ausrüstung, sondern auch die richtige Technik und viel Konsequenz. Nur so ist gewährleistet, dass der Mund von krankmachenden Bakterien gereinigt und die Zähne erhalten werden. Dazu gehören daher mehr als nur die richtige Zahnbürste und zwei Minuten am Morgen. Unser Vergleichsportal für Zahnärzte in der Schweiz beantwortet dir die wichtigsten Fragen zum Thema.

Zähneputzen – wie oft und wie lange?

Grundsätzlich gehört Zähneputzen zum Pflichtprogramm am Morgen und am Abend. Je nach Technik solltest du dafür jeweils zwei bis drei Minuten veranschlagen. Nach zuckerhaltigen Getränken oder Speisen empfiehlt es sich, noch einmal nachzuputzen. Hast du hingegen säurehaltige Lebensmittel zu dir genommen, dann solltest du immer eine halbe Stunde vergehen lassen, ehe du mit dem Putzen beginnst. Das verhindert nicht zu unterschätzende Schädigungen wie den Abbau vom Zahnschmelz.

Welche Zahnbürste eignet sich für mich am besten?

Welche Zahnbürste für dich die richtige ist, hängt von individuellen Eigenschaften wie etwa der Empfindlichkeit von Zähnen und Zahnfleisch ab. Unterschiedliche Modelle umfassen zum Beispiel:

  • Handzahnbürste: Der Klassiker unter den Zahnbürsten ist in vielen Farben und Borstenformen für unterschiedliche Bedürfnisse erhältlich. Für eine gründliche Reinigung solltest du mindestens drei Minuten lang sauber vom Zahnfleisch zum Zahn hin putzen.
  • Elektrische Zahnbürste: Die Luxusvariante ermöglicht eine sehr gründliche Reinigung ohne besondere Anstrengung. Viele Bürsten sind mit sinnvollen Extras wie Timer oder Druckanzeigen ausgestattet.
  • Ultraschallzahnbürste: Sie reinigt durch Ultraschall und eignet sich besonders für empfindliches Zahnfleisch.
  • Reisezahnbürste: Das praktische Helferlein für unterwegs: Im kompakten Miniformat überzeugt die handliche Reisezahnbürste für Flug- und Geschäftsreisen.

Wie reinige ich zuverlässig die Zwischenräume?

Zum richtigen Zähneputzen gehören auch sinnvolle Zubehörartikel. Während die Zahnbürste die offensichtlichen Verschmutzungen beseitigt, entsteht Karies vor allem dort, wo diese nicht hinkommt. Um den Bakterien keine Gelegenheit zu bieten, ist daher die Anwendung von Zahnseide, Interdentalbürsten und Zungenreiniger sehr empfehlenswert. Auch Mundspülungen können helfen, die Zahnpflege zu ergänzen. Nach dem Essen sorgen sie ausserdem für frischen Atem.

Welche Möglichkeiten der Zahnpflege gibt es für Kinder?

Kinder sollten vom ersten Zahn an die Zähne gründlich putzen. Die besten Methoden sind dabei die folgenden:

  • Fingerzahnbürste: Die Bürste aus Silikon wird von einem Elternteil über den Finger gestülpt und reinigt die allerersten Zähne besonders sanft. Babyzahnpasta mit fruchtigem Geschmack kann bedenkenlos geschluckt werden.
  • Babyzahnbürste bis 3 Jahre: Die besonders weichen Borsten und rutschfesten Griffe schonen das zarte Zahnfleisch, die farbenfrohen Designs erfreuen Kinderaugen. So macht Zähneputzen Spass.
  • Kinderzahnbürste ab 3 Jahren: Ab dieser Altersklasse können die Jüngsten bereits mit der elektrischen Zahnbürste beginnen. Sie entfernt deutlich mehr Plaque als die herkömmliche Handzahnbürste. Zu dieser Zeit darf dein Kind auch schon erste Erfahrungen mit Zahnseide und Zungenreiniger sammeln.
  • Kinderzahnbürste ab 6 Jahren: Elektrische Juniorbürsten besitzen bereits Funktionen wie die Modelle für Erwachsene. Sie leuchten beispielsweise rot auf, sobald zu viel Druck ausgeübt wird.

Wichtig: Bis zu einem Alter von etwa acht Jahren solltest du deinem Kind die Zähne nachputzen. Als Orientierung gilt – sobald dein Kind flüssig die Schreibschrift beherrscht, kann es ohne Hilfe die Zähne putzen. Die Bürstenköpfe tauschst du bei deinen Kindern alle sechs bis acht Wochen aus. Auch regelmässige Kontrolltermine beim Zahnarzt sind wichtig!

Wie finde ich die richtige Zahncreme für meinen Mund?

Bei der Auswahl der richtigen Zahnpasta gibt es einige Aspekte zu beachten. Zum einen spielt das Alter eine Rolle. Baby- und Juniorzahnpasten für Kinder besitzen angepasste Inhaltsstoffe für die jeweilige Altersstufe und sind für Erwachsene daher nicht zu empfehlen. Für Erwachsene wiederum bieten die Hersteller Produkte für unterschiedliche Bedürfnisse an. Du findest Zahncremes für schmerzempfindliche Zähne, für Parodontose-Patienten, mit speziellen Wirkstoffen gegen Mundgeruch oder für Zähne, die Verfärbungen und Risse aufweisen. Der Zahnarzt berät dich, welche Zahncreme am besten zu dir passt.

Wie suche ich die Borsten der Zahnbürste aus?

Es gibt auch unterschiedliche Borstenhärten mit je anderen Vor- und Nachteilen:

  • Weich: Weiche Borsten sind besonders sanft zum Zahnfleisch und daher gut für den empfindlichen Mund geeignet. Wenn du unter Zahnfleischbluten oder Entzündungen leidest, putzt du so besonders vorsichtig deine Zähne.
  • Mittel: Das Mittelstück für alle, die sich nicht recht entscheiden können. Oftmals ist dieser Härtegrad eine gute Zwischenlösung, falls die anderen beiden Varianten sich im Mund nicht gut anfühlen.
  • Hart: Harte Borsten sind sanft zum Zahnbein und reinigen besonders gründlich. Sie eignen sich für festes, straffes Zahnfleisch. Ihre längere Haltbarkeit ist ein weiterer Pluspunkt.

Wie reinige ich die Zahnbürste richtig?

Nach jedem Zähneputzen spülst du die Zahnbürste unter fliessendem Wasser ab und bewahrst sie in einem separaten Gefäss auf. Für eine noch gründlichere Reinigung legst du die Zahnbürste in regelmässigen Abständen über einige Stunden in ein Glas mit Essigessenz ein und spülst sie hinterher sorgfältig aus. Die Zahnbürste solltest du aus Verschleissgründen alle zwei bis drei Monate auswechseln. Damit verringerst du auch die Gefahr, dass sich darauf Pilze und Keime ansammeln.

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