Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Das Teilgebiet der Zahnmedizin hat in erster Linie die Aufgabe, sowohl Fehlstellungen der Zähne als auch Fehllagen des Oberkiefers zum Unterkiefer rechtzeitig zu erkennen und diese zu behandeln. Doch auch präventive Massnahmen gehören zu ihrem Gebiet, etwa zur Verhütung von Fehlstellungen bei Kindern und Jugendlichen. Denn hier ist das Kieferwachstum noch nicht beendet, sodass sich durch Eingriffe das Kieferwachstum noch positiv beeinflussen lässt.
Mit einer Zahnregulierung lassen sich ein vorstehender Kiefer, Engstände, ein tiefer oder offener Biss sowie Zahnfehlstellungen und Zahnlücken effektiv behandeln. Du hattest nie eine Zahnspange, wünschst dir jedoch trotzdem ein gerades und schönes Lächeln? Keine Sorge, gerade auch für Erwachsene bietet die Kieferorthopädie immer mehr Angebote, die von festen Zahnspangen, die an der Innenseite der Zähne befestigt werden, bis hin zu unsichtbaren Zahnspangen, den Aligners, reichen.
Vor einem Besuch bei einem Fachzahnarzt ist es hilfreich, einige grundlegende Fakten zum Thema Zahnspange zu kennen. Auf diese Weise erhältst du schon einmal einen groben Überblick über die Behandlung und weisst, was dich in der Praxis erwartet. So kannst du deine Vorstellungen besser mit deinem Fachzahnarzt besprechen. Eine individuelle Beratung erhältst du dann in der Praxis vor Ort. Hinsichtlich der Zahnspangenarten unterscheidet die Kieferorthopädie nach festen und losen Zahnspangen sowie nach Aussen- und Innenzahnspangen.
Feste Zahnspangen sind grundsätzlich die richtige Wahl, wenn schwerwiegende Zahn- und Kieferfehlstellungen bestehen. Mit ihrer Hilfe kann der Arzt den Zahn bewegen und in die gewünschte Position bringen. Auch Zahnlücken lassen sich auf diese Weise gut schliessen. Eine feste Zahnspange trägst du in der Regel für ein bis anderthalb Jahre. Bei einer regelmässigen Kontrolle hat der Facharzt die Möglichkeit, die Spange nachzujustieren und noch feiner einzustellen. Auf diese Weise kann der Kieferorthopäde besonders präzise Ergebnisse und drastische Veränderungen der Zahn- und Kieferstellung erreichen, die mit einer losen Spange nicht möglich wären.
Herausnehmbare Zahnspangen sind die richtige Wahl, wenn die Fehlstellungen geringer ausgeprägt sind. Die lose Spange trägst du durchschnittlich rund 16 Stunden am Tag, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Das Einsetzen und Herausnehmen übernimmst du dabei selbständig. Ein Vorteil, der besonders gut bei Patienten ankommt, liegt darin, dass es auch transparente Zahnspangen gibt. Das Schlucken und Kauen kann sich dabei anfangs als ein wenig umständlich erweisen, nach der Eingewöhnungsphase gibt sich das meist jedoch von selbst wieder.
Aussenspangen bezeichnet man als Headgear. Der Facharzt wendet sie in der Regel bei Kindern mit starken Kieferfehlstellungen im Notfall an, sollten keine anderen Behandlungsmöglichkeiten in Betracht kommen. Sie werden benutzt, um innerhalb des Kiefers für Platz zu sorgen oder aber das Oberkieferwachstum zu hemmen. Bei dieser Art von Zahnspange handelt es sich um die wohl auffälligste Variante. Der Spangenbogen ist an zwei Zähnen befestigt, ein Nacken- oder Kopfband stützt ihn dabei ab. Auf diese Weise übt die Spange Kraft auf den Kiefer aus und bewegt ihn in die gewünschte Position. Während der Vorteil dieser Technik in der Wirksamkeit liegt, zeigt sich der Nachteil ganz klar in der Optik. Die Patienten müssen die Spange aber in der Regel nur nachts tragen. Die Behandlung erfolgt meist über den Zeitraum eines Jahres.
Bei den Innenspangen gibt es solche, die auf der Innenseite und solche, die auf der Aussenseite der Zähne getragen werden. Mit ihnen werden besonders präzise Ergebnisse erzielt. Sie empfehlen sich zumeist, wenn du eine Feinjustierung deiner Zahnstellung benötigst. Ergänzend können sie auch in Form einer Nachbehandlung erfolgen.
Die Kosten für kieferorthopädische Massnahmen variieren stark und richten sich nach der individuellen Behandlung. Konsultiere hierfür einfach den Facharzt deiner Wahl und lasse dir eine Kostenaufstellung geben. Oftmals kannst du hier einen individuellen Zahlungsplan vereinbaren, da es sich zumeist um ein kostenaufwändiges Unternehmen handelt. Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren trägt die Grundversicherung in der Regel die Kosten.
Auf unserem Portal hast du die Möglichkeit, den richtigen Partner für deine kieferorthopädische Unternehmung zu finden und so die optimale Erfahrung als Patient zu verbuchen. Vergleiche jetzt verschiedene Anbieter und suche das passende Angebot für dich heraus!
Zu den zahnmedizinischen Instrumenten für die tägliche Zahnpflege gehört die Interdentalbürste. Sie entfernt zuverlässig auch Rückstände zwischen den Zähnen. Für ein gesundes Gebiss genügt es meistens nicht, die Zähne ausschliesslich mit der Zahnbürste zu putzen. Einige Bereiche im Mundraum sind schwieriger zu erreichen und benötigen daher auch zusätzliche Hygieneprodukte, die die Zonen abdecken, die die Zahnbürste nicht säubert. Die Interdentalbürste ist einfach zu handhaben und ermöglicht die Beseitigung bakterieller Beläge in den Zwischenräumen. Damit fällt die Zahnpflege gründlicher aus und Zahnbeschwerden treten seltener auf.
Die Dysgnathie ist eine Fehlstellung von Kiefer und Zähnen, die mit zahlreichen Beschwerden verbunden ist und auch optische Folgen hat: Die Anomalie ist vor allem im Gesichtsprofil der Patienten zu erkennen. Um die oft schmerzhaften Folgeerscheinungen sowie äusserliche Auffälligkeiten wie ein fliehendes Kinn zu beheben, ist eine kieferorthopädische und -chirurgische Therapie erforderlich.
Die gefürchtete Wurzelbehandlung hast du endlich überstanden – und dennoch leidest du unter Schmerzen? Dahinter können unterschiedliche Ursachen stecken. Meist handelt es sich um einen kurzzeitigen Schmerz, der nach wenigen Tagen verschwindet. In anderen Fällen bleibt der Zahnschmerz jedoch. Obwohl fachgerecht durchgeführte Wurzelfüllungen heute eine hohe Erfolgschance versprechen, kann es also zu Komplikationen kommen. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Bissschmerzen nach Wurzelbehandlung zusammengefasst.
Eine umfassende Mundhygiene zu Hause reicht oft nicht aus, um die Gesundheit der Zähne zu erhalten. Selbst eine gute Schallzahnbürste entfernt nicht alle Beläge effektiv. Das gilt besonders dann, wenn du starker Raucher bist oder häufig Kaffee und Tee trinkst. Erst eine professionelle Zahnreinigung kommt diesen Belägen bei und hilft so gleichzeitig, dein Kariesrisiko zu mindern. Zur Prophylaxe solltest du dich daher mindestens einmal im Jahr für diese zahnärztliche Leistung entscheiden. Leider übernehmen die Krankenkassen die Kosten in der Regel nicht, so dass du diese Behandlung aus eigener Tasche zahlen musst.
Schöne Zähne sind ein Muss für ein gepflegtes Äusseres. Vor allem sollen sie natürlich gesund sein, doch eine ansprechende Optik ist ebenso wichtig. Wenn sich ein Zahn an den anderen schmiegt wie Perlen an einer Schnur und wenn die Zahnreihe in einem natürlichen Weiss schimmert, wirken wir auf unsere Mitmenschen freundlich, nett und einfach sympathisch. Sofern die natürliche Zahnsubstanz zu wünschen übrig lässt, hilft dir eine Zahnkorrektur. Alles rund um das Thema erklären wir dir in diesem Artikel.
Beim Burning Mouth Syndrom leiden die Betroffenen unter unangenehmen Empfindungen an der Zunge sowie im Mundraum. Typisch sind Brennen, Kribbeln und Taubheit, zudem sind Störungen der Geschmacksempfindung möglich. Das Syndrom beeinträchtigt die Lebensqualität, die Therapie gestaltet sich als schwierig. Was das Syndrom verursacht und was man dagegen tun kann – hier erfährst du es.