Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Im Mundraum befinden sich viele Bakterien, die sich vor allen Dingen von Speiseresten und Zucker ernähren. Bei der Nahrungsaufnahme bildet sich auf der Zahnoberfläche ein Belag, der als Plaque bezeichnet wird und der Essensrückstände und Mikroorganismen enthält. Wird dieser Biofilm auf den Zähnen nicht beseitigt, dann vergrössert er sich, besonders auch in den Zahnzwischenräumen, verhärtet mit der Zeit und wird zu Zahnstein. Im Grunde ist dieser also eine Verkalkung des Belags und enthält Mineralstoffe und Kalziumphosphat, die die Schicht härten. Das geschieht besonders in Bereiche, die du mit der Zahnbürste nicht so einfach erreichst.
Neu gebildeter Zahnstein weist meistens eine weisslich-gelbe Färbung auf und ist im Anfangsstadium nicht immer gleich sichtbar. Erst bei einer Zunahme der Ablagerung entstehen stärkere Verfärbungen, die dann auch einen bräunlichen Ton annehmen können. Bei Rauchern und Kaffeetrinkern zeigt sich Zahnstein sogar in braunschwarzer Farbe. Die Oberfläche ist rau und uneben und begünstigt so die weitere Ablagerung und Verhärtung von Plaque. Die intensive Farbe von Zahnstein verstärkt sich noch einmal durch die Farbstoffe aus der Nahrung, durch Blutungen oder durch Genussmittel wie Wein, Kaffee, Tee und Nikotin.
In der Regel bildet sich Zahnstein immer dann, wenn die Zähne nicht gründlich gereinigt werden. Das betrifft vor allen Dingen die Austrittsöffnungen der Speicheldrüse, die Zahnzwischenräume, die schwierig zu säubern sind, die Innenseite der unteren Schneidezähne und die Backenzähne. Vorhandene Unebenheiten vergrössern den Belag und die Zahnsteinbildung. Auch kann Zahnstein unter den Zahnfleischtaschen oder im Zahnfleisch selbst entstehen. Die Rede ist dann von Konkrementen.
Wenn die Mundhygiene nicht ausreichend gründlich erfolgt und sich aus Plaque Zahnstein bildet, bilden sich auf der immer raueren Oberfläche weitere Belagsschichten, die wiederum Bakterien enthalten, die Entzündungen und Karies verursachen. Hat sich erst Zahnstein gebildet, kann dieser durch die Zahnbürste oder durch Mundspülungen nicht mehr einfach entfernt werden.
Anders sieht das mit der weicheren Schicht des natürlichen Zahnbelags aus, die durch Speichel mineralisiert wird. Diese entfernst du beim Zähneputzen durch Zahnpasta und durch die Säuberung der Zwischenräume mit Zahnseide oder einer Munddusche. Verkalkt dieser Belag jedoch, ist auch die Mundhygiene eingeschränkt, wodurch wiederum Zahnprobleme und Entzündungen auftreten. In der Schweiz bietet sich dann eine professionelle Zahnreinigung durch den Zahnarzt an. Diese Behandlung gehört ohnehin zur zahnmedizinischen Prophylaxe.
Die Zahnsteinentfernung ist eine Routinebehandlung und sollte mindestens einmal im Jahr stattfinden. Sie dient der Gesundheit, aber auch der Zahnpflege selbst. Wird Zahnstein professionell durch eine Zahnreinigung entfernt, beugst du damit gegen Karies und Entzündungen vor. Der Zahnarzt nutzt dafür spezielle Instrumente oder Ultraschall, mit denen die feste Schicht abgetragen und aufgelöst wird. Bei der Behandlung mit Ultraschall sorgen die Schwingungen für das Abplatzen der Zahnsteinschicht. Danach werden die Zähne desinfiziert und poliert. Das verhindert auch eine zu schnelle Neubildung von Zahnstein.
Nach der Zahnreinigung und Entfernung können geringfügige Überempfindlichkeiten entstehen, besonders bei der Berührung der Zähne mit kalten und warmen Getränken und Speisen. Das liegt daran, dass der Zahnstein zuvor eine Isolierschicht gebildet und die Zähne zusätzlich zum Zahnschmelz abgeschottet hat. Ist die Schicht dann wieder beseitigt, müssen sich die Zähne erst wieder daran gewöhnen.
Zahnstein bildet sich auch auf Zahnprothesen oder anderem Zahnersatz. Auch hier ist es für die Hygiene wichtig, ihn zu entfernen. Festsitzende Zahnprothesen können durch Zahnstein ausserdem zu wackeln beginnen. Wird das Implantat dann zu stark ins Zahnfleisch gedrückt, entstehen Schmerzen.
Vollständig kannst du die Bildung von Zahnstein nicht immer verhindern. Jedoch führen vorbeugende Massnahmen dazu, die Verkalkung einzuschränken. Dazu gehören:
Ein dichter Belag mit Zahnstein kannst du selten durch Hausmittel entfernen, die weicheren Zahnbeläge, die ihm vorhergehen, schon. Auch damit schränkst du die Zahnsteinbildung ein. Die beliebtesten Hausmittel sind:
Wir begegnen ihr überall in der Schweiz: Aktivkohle taucht in der Zahnpasta genauso auf wie in der Zahnseide, wird zum Reinigen der Gartengeräte verwendet und kommt in Katalysatoren vor. Wir verwenden sie zum Putzen und für medizinische Zwecke genauso wie zum Färben von Nahrungsmitteln. Sie soll entgiften, reinigen und insgesamt besonders gesund sein. Doch was ist eigentlich dran an der ganzen Geschichte? Hilft Aktivkohle wirklich gegen Karies? Taugt sie als Reinigungsmittel für die Zähne? Ist sie wirkungslos? Oder gar schädlich? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um das Thema Aktivkohle.
Eine Zahnkrone ist zum einen ein Zahnersatz, der eine wichtige Funktion erfüllt: Du kannst damit kräftig beissen und kauen. Andererseits soll eine Krone vor allem im sichtbaren Bereich des Kiefers auf den Schneidezähnen und auf den vorderen Backenzähnen gut aussehen. Schliesslich willst du nicht, dass man deinen künstlichen Zahn schon aus der Entfernung als solchen identifizieren kann. Eine haltbare Zahnkrone ist entweder aus einer Metalllegierung, aus Gold oder aus Keramik gefertigt. Kombinationen sind möglich und üblich. Doch wie findest du bei der Menge an Möglichkeiten heraus, welche Krone optimal zu deinem defekten Zahn passt?
Das Risiko einer Erkrankung kann sich verringern, wenn du rechtzeitig reagierst und eine regelmässige Prophylaxe erfolgt. Besonders im zahnmedizinischen Bereich ist diese gängig und nützlich, um schwerwiegende Probleme gar nicht erst entstehen zu lassen und die Zähne gesund zu erhalten. Dein Arzt bietet dir verschiedene vorbeugende Massnahmen, die als Prävention und Vorsorgeuntersuchung das frühzeitige Erkennen von Beschwerden und krankheitsbedingten Zuständen erlauben. Dadurch kommt es seltener zu schmerzhaften Eingriffen und deine Zahnarztbesuche gestalten sich angenehmer.
Eine umfassende Zahnpflege beugt Karies und Entzündungen im Mundraum vor und ist darüber hinaus wichtig für die Gesundheit im ganzen Körper. Die Verwendung einer Munddusche ist dazu gedacht, nach dem Zähneputzen besonders die Zahnzwischenräume zu reinigen und gleichzeitig das Zahnfleisch zu massieren. Die Munddusche geht dabei wesentlich schonender vor als Zahnseide und verhindert gleichzeitig Verletzungen am Zahnfleisch. Das Zahnpflegeprodukt ist damit eine hervorragende Ergänzung für die tägliche Zahnhygiene und Körperpflege. Alle wichtigen Fragen rund um seine Verwendung beantworten wir hier.
Gingivitis bezeichnet eine Entzündung des Zahnfleisches, die sich durch verschiedene Symptome bemerkbar macht. Sie ist eine ernstzunehmende Erkrankung im Mund und benötigt zur effektiven Behandlung fachliches Know-how. Unbehandelt kann die Gingivitis zu weiteren Problemen und Erkrankungen wie Parodontitis führen. Unser Vergleichsportal in der Schweiz beschäftigt sich für dich mit den Themen Ursachen, Prävention und Therapie.
Der Zahnwechsel beim Kind ist nicht nur ein Thema für Eltern und Grosseltern, es ist auch ein grosses Ereignis für die Kinder. Wie stolz sind die Kinder, wenn der erste Milchzahn locker ist und ausfällt. Nicht selten wird er als wertvoller Stück behandelt und kommt unter das Kopfkissen. Auch der Glaube an die Zahnfee ist bei jüngeren Kindern noch verbreitet. Zugleich ist der Zahnwechsel vom Milchgebiss zum bleibenden Gebiss der erste Schritt zum Erwachsenwerden. Die wichtigsten Fragen rund um das Thema Zahnwechsel beim Kind beantworten wir hier für alle besorgten Mütter und Väter.