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Im menschlichen Gebiss gibt es eine Aufgabenteilung, die über Jahrtausende hinweg entstanden ist. Die Zahnmedizin unterteilt das Gebiss daher in fünf verschiedene Zahnarten, die unterschiedliche Funktionen erfüllen:
Die Molaren befinden sich an den hinteren Seiten des Kauapparats und dienen dort vor allem dem Zerkauen von Speisen. Sie haben die grösste Kaufläche aller Zähne. Die Molaren zeichnen sich zudem durch markante Höcker und Fissuren aus. Die Molaren im Oberkiefer und im Unterkiefer ergänzen einander. Sie unterscheiden sich in Bezug auf die Wurzeln: Die Mahlzähne im Oberkiefer haben in der Regel drei Wurzeln, diejenigen im Unterkiefer haben zwei Wurzeln.
Die so genannten Prämolaren (auch Vormahlzähne genannt) gehören ebenfalls zu den Mahlzähnen. Die Bezeichnung Prämolar bedeutet „vor den Molaren“, die Prämolaren liegen im Kiefer also vor den Molaren. Auch zeitlich kommen sie vor den Molaren: Prämolare kommen nämlich bereits als Milchzähne vor, während die Molaren erst im bleibenden Gebiss wachsen.
Das bleibende Gebiss des Menschen umfasst acht Prämolaren und zwölf Molaren, gleich verteilt auf beide Seiten sowie Ober- und Unterkiefer. Zusammen mit den Weisheitszähnen, die allerdings nicht bei allen Menschen wachsen, gibt es zwanzig Molarzähne im menschlichen Gebiss.
Das vollständige Milchgebiss eines Kindes enthält acht Mahlzähne. Sie werden auch Milchmolaren genannt. Die Milchmolaren sind die Vorgängerzähne der Prämolaren im Gebiss eines Erwachsenen. Das Milchgebiss hat also noch keine echten Molaren (Hintere Backenzähne) und Weisheitszähne, diese brechen erst später durch. Deshalb nennt man sie auch Zuwachszähne.
Die Milchzähne brechen nach und nach zwischen dem sechsten und dreissigsten Lebensmonat durch. Zunächst zeigen sich die kleineren Vorderzähne, danach kommen die mittleren und hinteren Zähne auf den Seiten dazu. Ob das Zahnen schmerzhaft ist, ist von Kind zu Kind verschieden. Zur Behandlung von auftretenden Beschwerden kannst du deinem Kind einen Beissring geben oder kühlende Tinkturen auftragen.
Beim späteren Zahnwechsel des Kindes fallen die Milchzähne aus. Der Durchbruch der bleibenden Zähne beginnt in der Regel im sechsten Lebensjahr. Der erste bleibende Zahn ist der Sechsermolar (einer von zwei grossen Backenzähnen). An seiner Stelle befand sich im Kiefer vorher kein Milchzahn. Es kann deshalb leicht passieren, dass er mit einem Milchzahn verwechselt wird. Der zweite Molar (der so genannte Siebener) kommt erst mit dem 12. Lebensjahr. Der dritte Molar ist der Weisheitszahn, der erst im Alter von 18 bis 25 Jahren durchbricht. Sein Durchbruch kann sich über lange Zeit hinziehen. Die Weisheitszähne sind eigentlich auch Mahlzähne, sie haben aber im Laufe der Evolution ihre Funktion verloren. Etwa die Hälfte der Menschen besitzt keine Weisheitszähne mehr. Bei Weisheitszähnen kommt es häufiger zu Fehlstellungen und Problemen, weil ein Weisheitszahn zu wenig Platz zum Wachsen hat oder auf andere Zähne drückt. Wenn dies der Fall ist, wird dir der Zahnarzt den Weisheitszahn ziehen oder operativ entfernen.
Wenn du Probleme mit den Molaren hast, wendest du dich für eine Behandlung an einen Zahnarzt oder eine Zahnärztin in deiner Nähe. Auf unserem Vergleichsportal findest du in der ganzen Schweiz schnell und einfach eine nahegelegene Zahnarztpraxis. Bei akuten Zahnproblemen mit starken Schmerzen gehst du am besten zu einer 24-Stunden-Zahnklinik oder dem diensthabenden Notfallzahnarzt.
Kariesbefallene Molaren werden mit einer Zahnfüllung geflickt. Ein fehlender Molar ist aus ästhetischen Gründen weniger ein Problem als eine Lücke in den sichtbaren vorderen Zahnreihen. Dennoch raten Zahnmediziner dazu, Zahnlücken auch im Bereich der Molaren zu schliessen. Dies erhält die Kaufunktion und Stabilität des ganzen Gebisses. Fehlende Molarzähne können mit Brücken oder Zahnimplantaten ersetzt werden.
Ein zahnmedizinisches Problem, das vorwiegend an den Molaren auftreten kann, ist die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation. Umgangssprachlich wird es auch als Kreidezähne bezeichnet. Kreidezähne zeichnen sich durch eine Strukturstörung im Zahnschmelz aus. Der Zahnschmelz ist bei diesen Zähnen porös und kann empfindlich auf Kälte oder andere Reize reagieren.
Über die genauen Ursachen für Kreidezähne ist noch wenig bekannt. Das Phänomen ist erst seit einigen Jahrzehnten bekannt und betrifft heute schätzungsweise 10 bis 15 Prozent der Kinder. In leichteren Fällen kann der Zahnarzt die betroffenen Zähne mit einer Fissurenversiegelung schützen. Wenn die Substanz des betroffenen Zahnes stark beschädigt ist, wird dir der Zahnarzt eine Füllung machen oder den Zahn ziehen und einen Zahnersatz implantieren.
Ein schönes und gesundes Gebiss wünscht sich fast jeder. Die meisten putzen sich daher regelmässig morgens und abends gründlich die Zähne, um Karies und Löchern im Zahnschmelz vorzubeugen. Auch Zahnseide kommt häufig zum Einsatz, um damit Speisereste aus den Zahnzwischenräumen zu entfernen. Was aber, wenn du beim Zähneputzen plötzlich Blut spuckst und das Zahnfleisch sich zurückzubilden scheint? Dann liegt möglicherweise eine Parodontose oder Parodontitis vor. Der Gang zum zahnärztlichen Fachmann für Parodontologie ist dann unumgänglich. Wie er dir helfen kann, erfährst du im Folgenden.
Entzündet sich das Zahnfleisch, dann löst es sich nach und nach vom Zahn ab. Es entstehen tiefe Zahnfleischtaschen, in denen sich Bakterien ansammeln. Gesundheitliche Probleme sind die Folge. Lässt du den Vorgang einfach weitergehen, kannst du sogar Zähne verlieren. Eine zeitnahe Behandlung durch den Zahnarzt und vorbeugende Massnahmen für danach sind daher enorm wichtig. Was die Ursachen der weit verbreiteten Zahnfleischtaschen sind, was du darüber wissen solltest und wie du sie wieder loswirst, verraten wir dir in diesem Artikel.
Gesundes, festes Zahnfleisch schützt vor dem Verlust der Zähne. Die Parodontose gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Zahnhalteapparats. Sie ist chronisch und schreitet ohne entsprechende Behandlung immer weiter voran. Verursacht wird sie durch bakterielle Zahnbeläge, die sich an den Zähnen festsetzen. Werden diese Beläge (Plaque) nicht regelmässig gründlich entfernt, kann sich eine Parodontose entwickeln. Mit dem Fortschreiten der Erkrankung zieht sich das Zahnfleisch zurück, die Zähne werden länger und verlieren irgendwann ihren Halt. Es ist daher wichtig, dass du bereits bei den ersten Anzeichen einer Parodontose einen Zahnarzt aufsuchst und dich behandeln lässt.
Zahnkronen aus Keramik sehen optisch ansprechend aus. Sie unterscheiden sich auch bei genauem Hinsehen kaum von der Ästhetik deiner natürlichen Zahnsubstanz. Moderne Keramik ist langlebig, stabil und gut verträglich. Deshalb kann sie für fast jede Form von Zahnersatz verwendet werden. Allerdings hat eine Keramikkrone auch einige Nachteile. Wenn du sie kennst und die Vor- und Nachteile gegeneinander abwägst, findest du sicher den richtigen Zahnersatz, der genau deinen Wünschen entspricht. Die relevanten Information hierzu geben wir dir hier.
Ein schönes Lächeln steht auf der Wunschliste vieler Menschen ganz oben. Und als schön gilt es vor allem, wenn es sich durch gerade Zähne und einen strahlenden Weisston auszeichnet. Veneers sind ein immer beliebterer Weg, um dies zu erreichen. Sie bieten dir eine ebenso schnelle wie einfache Möglichkeit für ästhetische Korrekturen. Mit Leichtigkeit kaschieren sie Verfärbungen, abgebrochene Zähne und Fehlstellungen in kleinerem Ausmass. Dabei legen sich die hauchdünnen Keramikschalen über dein eigenes Gebiss und nehmen seine Passform perfekt an. Aus diesem Grund gilt die Methode als besonders unauffällig. In unserem Artikel verraten wir dir, was du zum Thema wissen solltest.
Zahnfleischbluten ist eine der häufigsten Beschwerden im Mundraum und einer der Hauptgründe für Zahnverlust im Alter. Mit 35 Jahren hatte jeder Mensch mindestens einmal im Leben Zahnfleischbluten. Der erste Schreck ist gross, doch oft wird es dann als harmlos abgetan. Was steckt wirklich dahinter und wann kann es zu einem echten Problem werden? Hier erhältst du die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Zahnfleischbluten.