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Die Michigan Schiene, auch als Aufbissschiene bezeichnet, zählt zu den Okklusionsschienen. Sie ist ein beliebtes Mittel, um sowohl Zähneknirschen als auch eine Zahnfehlstellung und eine damit verbundene Verspannung der Kau- und Kiefermuskulatur zu behandeln. Die etwa zwei Millimeter dicke und farblose Schiene kann auf den Unterkiefer, den Oberkiefer oder auch auf beide Kiefer zugleich aufgesetzt werden. Die Entspannung der Kiefermuskulatur und damit einhergehende Kopf-, Nacken- oder auch Rückenschmerzen sollen mit Hilfe der Schiene behoben werden. Grundsätzlich kommt sie bei folgenden Indikatoren zum Einsatz:
Hast du Beschwerden, erfolgt beim Zahnarzt als erstes eine umfassende Untersuchung deines Gebisses. Er sucht nach eventuell bestehenden Abnutzungserscheinungen und legt im Anschluss das jeweilige Therapieziel und die Art der Schiene fest, die zum Einsatz kommen soll. Nachdem er einen Abdruck deines Gebisses genommen hat, wird die Schiene von einem erfahrenen Zahntechniker hergestellt. In einer zweiten Sitzung passt der Zahnarzt die Schiene schliesslich exakt an deine Zähne an.
Hat dir dein Zahnarzt eine Michigan Schiene empfohlen, musst du mit Kosten von insgesamt etwa 750 Schweizer Franken rechnen. Diese sind natürlich von Zahnarzt zu Zahnarzt unterschiedlich; ein Vergleich lohnt sich also auf jeden Fall. Die Kosten für die Untersuchung und Diagnostik werden von der gesetzlichen Krankenkasse in der Schweiz übernommen, wenn Beschwerden durch eine starke Abnutzung der Zähne vorliegen. Die Kosten für die Schiene selbst allerdings musst du selbst tragen.
Es wird empfohlen, die Schiene so häufig wie möglich, wenn möglich 24 Stunden am Tag zu tragen. Lediglich zum Essen und Zähneputzen wird die Schiene herausgenommen. Die Tragedauer richtet sich sowohl nach dem Ausmass der Beschwerden als auch nach der Art der Anwendung. Wird das dauerhafte Tragen, etwa gegen das Knirschen der Zähne, empfohlen, ist deren Haltbarkeit natürlich begrenzt. Je nachdem, wie stark sie beansprucht wird, kann ein Auswechseln der Schiene daher bereits nach einem halben Jahr nötig sein. Spätestens, wenn die Schiene nicht mehr richtig auf deinen Zähnen hält, solltest du deinen Zahnarzt aufsuchen und dir eine neue Schiene anfertigen lassen.
Das Zähneknirschen, unter welchem viele Patienten nachts leiden, wird vom Zahnmediziner auch als Bruxismus bezeichnet. Es ist einer der häufigsten Gründe, weshalb dir eine Michigan Schiene verschrieben wird. Das Knirschen mit den Zähnen erfolgt unbewusst und kann durch seelische Probleme oder Stress ausgelöst werden. Es kommt beim Zähneknirschen zu einer Reibung der Zähne, welche nicht nur die Zahngesundheit, sondern auch den allgemeinen Gesundheitszustand negativ beeinflussen kann.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einer weichen und einer harten Aufbissschiene. Welches Material bevorzugt wird, hängt von deinen persönlichen Vorlieben ab, denn beide unterscheiden sich hauptsächlich vom Tragekomfort her. Harte Aufbissschienen bestehen aus einem kunststoffähnlichen Material, welches dem einer gewöhnlichen Zahnspange recht ähnlich ist. Weiche Schienen sind dagegen eher gummiartig und so angenehmer beim Tragen. Der Erfolg hingegen ist bei beiden Modellen gegeben, wobei die harte Schiene bei der CMD-Therapie bevorzugt wird. Beide Varianten sind transparent und so optisch kaum wahrnehmbar. Solltest du keine Knirscherschiene tragen wollen, gibt es auch noch andere Möglichkeiten, dem Zähneknirschen Einhalt zu gebieten. Da das Symptom häufig durch Stress ausgelöst wird, können dir diverse Entspannungstechniken helfen. Eine neuartige Form der Behandlung ist auch das Spritzen von Botox, wodurch eine Entspannung der Kiefermuskulatur erreicht werden soll. Die Wirkung einer solchen Botox Injektion hält etwa sechs Monate an; allerdings ist diese Behandlung nicht ganz preiswert.
Damit die Schiene möglichst lange hält, solltest du sie nach jedem Essen mit Zahnpasta reinigen. Auch eine Säuberung mit Gebissreiniger ist durchaus möglich und wird von vielen Patienten angewandt. Trägst du deine Schiene nur nachts, solltest du sie tagsüber in einem luftdicht verschlossenen Behältnis aufbewahren. Zu diesem Zweck sind im Handel spezielle Boxen für Zahnspangen erhältlich.
Hat einer deiner Zähne ein Loch, dann verschliesst es dein Zahnarzt in der Regel schnell wieder und verhindert so, dass der Zahn weiter beschädigt oder ganz zerstört wird. Ist der Kariesbefall noch nicht so stark und das Loch klein, wird dazu meistens eine Zahnfüllung verwendet. Bei einer grösseren Beschädigung kommen in der Schweiz auch Inlays oder Zahnersatz zur Verwendung. Es gibt verschiedene Füllmaterialien, die sich im Härtegrad unterscheiden. Für den Einsatz wird Karies entfernt und der Zahn wieder durch die Zahnfüllung verschlossen. Das Wichtigste zum Thema erfährst du hier.
Rötungen und geschwollenes Zahnfleisch sind nicht immer bedenklich, können aber auch Symptome für eine Zahnfleischentzündung sein. Um das Risiko für solche Erkrankungen zu senken, ist die tägliche Mundpflegeroutine, die gleichzeitig für einen frischen Atem sorgt, das A und O. Trotzdem kann es zu Schwellungen und auch Blutungen des Zahnfleischs kommen. Klingen diese nicht ab, besteht Handlungsbedarf.
Der Begriff Tegument für Hülle oder Abdeckung wird in vielen Fachgebieten gebraucht. In der Zahnmedizin ist mit dem Tegument die Schleimhaut gemeint, die den zahnfreien Bereich des Alveolarfortsatzes bedeckt. Benötigst du einen Zahnersatz, können Voll- oder Teilprothesen über das Tegument befestigt werden. Eine tegumentale Prothese hat aber auch gewisse Risiken. Diese solltest du kennen, bevor du dich für einen Zahnersatz entscheidest. Ein guter Zahnarzt wird dich ausführlich zu den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Prothesen beraten. Hier erfährst du mehr über den Begriff Tegument und den tegumentalen Zahnersatz.
Ein Loch im Zahn kann eine besonders schmerzhafte Erfahrung sein. Sogenannte Zahnfäule kommt bei Erwachsenen ebenso wie bei Kindern vor und birgt Risiken nicht nur für die Zahngesundheit. Die Symptome benötigen grundsätzlich eine zahnärztliche Abklärung und Behandlung. In der Schweiz ist die Kariesprophylaxe eigentlich kein Problem, denn dir stehen alle Mittel zur Verfügung, Löcher im Zahn zu vermeiden. Wir zeigen dir hier, welche Faktoren Karies begünstigen und wie du ihrer Entstehung am effektivsten entgegenwirkst.
Unser Gebiss wird manchmal ganz schön in Anspruch genommen und auch stark überbelastet. Das geschieht nicht immer bewusst, sondern auch unbewusst oder während der Schlafphase, etwa durch Bruxismus und Zähneknirschen. Die Folgen können neben dem Zahnabrieb auch unangenehme Kieferverspannungen und Schmerzen sein. Bruxismus ist keine Krankheit im eigentlichen Sinn, sondern ein eher komplexer Vorgang, der auch mit Stress, dem psychischen Empfinden, der Umwelt und dem Lebensstil zusammenhängen kann. Es ist aber ratsam, die Anzeichen zu erkennen und behandeln zu lassen. Was Bruxismus ist und wie du dagegen vorgehst, zeigen wir dir hier.
Ein intaktes Gebiss verbindet gesunde Zähne mit einem natürlichen und guten Aussehen. Viele wichtige Alltagsfunktionen, etwa das Kauen oder das Sprechen, stehen in enger Verbindung mit dem Kiefer und dem Gebiss. Wenn jedoch einige Zähne stärker beschädigt sind oder fehlen, musst du sie ersetzen lassen. Dann wird eine Zahnprothese notwendig, die das Gebiss wieder vervollständigt. Die Zahnmedizin bietet Patienten hier die praktische Lösung durch Zahnersatz, der das Zahnbild länger schön und funktional erhält. Hier beantworten wir deine wichtigsten Fragen zum Thema.