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Bei der Gartenhag Zahnspange (englisch hag: Hecke) handelt es sich um eine „liebevolle“ Bezeichnung für eine festsitzende Zahnspange, bei der Brackets als kleine Metallplättchen auf die einzelnen Zähne geklebt werden. Verbunden sind die Brackets mit einem Drahtbogen, der die Zähne in die richtige Richtung schiebt und somit Zahnfehlstellungen beheben kann. Eine Verstärkung des Drucks kann durch sogenannte Gummizüge erzielt werden.
Mit einer Gartenhag Zahnspange lässt sich eine Vielzahl an kleineren und grösseren Zahnfehlstellungen beheben. Das können zum Beispiel folgende Zahnstellungen sein:
Ergänzend zur Therapie mit der Gartenhag Zahnspange sind je nach Indikation auch weitere zahnmedizinische Massnahmen bei einem Spezialisten notwendig. So müssen vor oder während einer Behandlung unter Umständen einzelne Zähne gezogen werden.
Wer eine Gartenhag Zahnspange erhält, hat die Wahl zwischen verschiedenen Brackets. Das sind:
Die kieferorthopädische Korrektur der Zahnfehlstellung läuft in mehreren Behandlungsschritten ab. Das sind:
In der Regel dauert es ein bis zwei Wochen, bis du dich an die Gartenhag Zahnspange gewöhnt hast. Vor allem in der ersten Zeit können Druckschmerzen und -stellen entstehen. Ausserdem kann die Nahrungsaufnahme erschwert werden. Im besten Fall sollest du jetzt lieber weiche oder flüssige Speisen zu dir nehmen, um Schmerzen beim Essen zu vermeiden.
Eine Gartenhag Spange bietet sowohl Vor- als auch Nachteile gegenüber einer herausnehmbaren Zahnspange. Die Vorteile sind:
Diesen Vorteilen stehen folgende Nachteile gegenüber:
Deiner Zahngesundheit zuliebe ist bei einer Gartenhag Zahnspange eine besonders gründliche Reinigung der Zähne wichtig. Vor allem an den Brackets können sich schnell Speisereste und damit Bakterien ansammeln, die Karies, aber auch Zahnstein und Parodontose begünstigen. Neben dem gründlichen und regelmässigen Zähneputzen sollest du daher auch Zahnseide und ein spezielles Fluoridgel verwenden. Als Prophylaxemassnahme ist zudem die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt empfehlenswert.
Auch wenn es eine zahnmedizinische Indikation für die Korrektur einer Zahnfehlstellung gibt, sind die Kosten für den Kieferorthopäden in der Schweiz nicht über die Grundversicherung abgedeckt. Die Krankenversicherung zahlt die Gartenhag Zahnspange demnach weder für Kinder noch für Erwachsene. Im Rahmen einer Zusatzversicherung ist es jedoch möglich, dass ein Teil der Kosten (mindestens 50 Prozent) erstattet wird. Darüber hinaus kannst du auch eine private Zahnversicherung abschliessen.
Die Retrognathie äussert sich durch Fehlstellungen von Ober- und Unterkiefer. Während manche Patienten an einem rückverlagerten Unterkiefer und fliehendem Kinn leiden, liegt bei anderen der Oberkiefer zu weit hinten. Kieferorthopädische Therapiemassnahmen sind meist nicht ausreichend, stattdessen unterziehen sich zahlreiche Betroffene zur Korrektur der Fehlbildung einem chirurgischen Eingriff. Mehr zum Thema erfährst du hier.
Ein Speichelstein oder auch Sialolithiasis kann für die Betroffenen sehr unangenehm werden. Der blockierte Speichelfluss sorgt für Schwellungen und starke Schmerzen. Wie die Steine in den Speicheldrüsen entstehen, welche Symptome auftreten können und mögliche Diagnose und Therapieverfahren sind nur einige der wichtigen Fragen zum Thema, die wir für dich nachfolgenden beantwortet haben.
Eine Zahnkrone ist zum einen ein Zahnersatz, der eine wichtige Funktion erfüllt: Du kannst damit kräftig beissen und kauen. Andererseits soll eine Krone vor allem im sichtbaren Bereich des Kiefers auf den Schneidezähnen und auf den vorderen Backenzähnen gut aussehen. Schliesslich willst du nicht, dass man deinen künstlichen Zahn schon aus der Entfernung als solchen identifizieren kann. Eine haltbare Zahnkrone ist entweder aus einer Metalllegierung, aus Gold oder aus Keramik gefertigt. Kombinationen sind möglich und üblich. Doch wie findest du bei der Menge an Möglichkeiten heraus, welche Krone optimal zu deinem defekten Zahn passt?
Nachdem sie einen Zahn durch einen Unfall verlieren oder ein kranker Zahn mithilfe einer professionellen Zahnentfernung beseitigt wird, entscheiden sich viele Patienten für ein Zahnimplantat. Danach können sie endlich wieder herzhaft lachen und schmerzfrei zubeissen. Ein Problem besteht dennoch: Implantierte Zähne bergen Risiken, mit denen du zu Beginn nicht unbedingt rechnest. Dazu gehört vor allem die Periimplantitis. In besonders schweren Fällen führt die Zahnkrankheit dazu, dass du deinen frischen Zahnersatz wieder verlierst. Wir zeigen, wie Periimplantitis entsteht, wie sie behandelt wird und welche Möglichkeiten es gibt, ihr rechtzeitig vorzubeugen.
Gewöhnlich wachsen Zähne nicht von alleine schnurgerade: Die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen weist Zahn- oder Kieferfehlstellungen auf. Wird dieses Problem nicht frühzeitig gelöst, kämpfen sie als Erwachsene mit Komplikationen. Denn schiefe Zähne sehen nicht nur unschön aus, sondern sind auch schwieriger zu reinigen. Auch erweisen sie sich als anfälliger für Karies und Parodontitis. Fehlstellungen am Kiefer beeinflussen die Art, wie wir kauen, sprechen und atmen. Sie rufen Schmerzen hervor und führen zu einer vorzeitigen Kiefergelenkabnutzung. Bei Zahn- oder Kieferfehlstellungen empfiehlt sich daher der Besuch einer Praxis für Kieferorthopädie. Hier erhältst du den Überblick über die wichtigsten Fakten zum Thema.
Gesundes, festes Zahnfleisch schützt vor dem Verlust der Zähne. Die Parodontose gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Zahnhalteapparats. Sie ist chronisch und schreitet ohne entsprechende Behandlung immer weiter voran. Verursacht wird sie durch bakterielle Zahnbeläge, die sich an den Zähnen festsetzen. Werden diese Beläge (Plaque) nicht regelmässig gründlich entfernt, kann sich eine Parodontose entwickeln. Mit dem Fortschreiten der Erkrankung zieht sich das Zahnfleisch zurück, die Zähne werden länger und verlieren irgendwann ihren Halt. Es ist daher wichtig, dass du bereits bei den ersten Anzeichen einer Parodontose einen Zahnarzt aufsuchst und dich behandeln lässt.