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Wie bei Erwachsenen, so liegt auch bei Kindern die Hauptursache für die Entstehung von Karies in falscher Ernährung und mangelnder Mundhygiene. Da der Zahnschmelz von Kindern schwächer ausgeprägt ist als bei Erwachsenen, ist der junge Zahn besonders anfällig. Viele Kleinkinder unter drei Jahren tragen bereits die schädlichen Bakterien im Mund, die zu Karies, also zu Zahnfäule führen. Für die Gesundheit spielen daher die konsequente Zahnpflege unter Aufsicht der Eltern und die richtige Ernährung eine entscheidende Rolle.
Wir geben dir kurz die wichtigsten Tipps, wie du der Bildung von Karies an Milchzähnen am besten entgegenwirkst:
Idealerweise findet der erste Besuch beim Zahnarzt bereits im Alter von sechs Monaten statt oder sobald die ersten Zähne durchgebrochen sind. Die frühe Kontrolle hilft dir dabei, den Überblick zu bewahren, Probleme frühzeitig zu erkennen und dein Kind an einen regelmässigen Ablauf zu gewöhnen. Durch die Routine verliert dein Kind die Scheu vor dem Zahnarztbesuch und geht mit weniger Angst in eine eventuelle Behandlung. Der Zahnarzt gibt dir ausserdem wichtige Tipps zum Thema Zahnpasta, Fluorid und richtige Ernährung.
Zahnpflege bei Kindern ist keine komplizierte Angelegenheit. Wir zeigen dir, mit welchen einfachen Hilfsmitteln du eine gesunde Mundflora schaffst:
Der grösste Feind der Zähne ist Zucker. Dieser ist nicht nur in Süssigkeiten und Softdrinks enthalten, sondern in Form von Fruchtzucker auch in Obst. Und: Unterschätze nicht versteckte Zuckerfallen! Dazu zählen beispielsweise Frühstückscerealien, Tomatenketchup, Fruchtjoghurt, Dosenobst, Müsliriegel und vieles mehr. Besonders süsser Tee ist einer der Hauptgründe für Karies an Milchzähnen. Auch das ständige Nuckeln am Fläschchen ist pures Gift für die Zähne. Milch und Tee als Beruhigungsmassnahme ist einer der grössten Verursacher von Zahnfäule an Milchzähnen.
Besondere Aufmerksamkeit benötigen Kinder auch beim Essen von Obst. Fructose, also Zucker und Säure, demineralisiert beim Verzehr den Zahnschmelz beim Verzehr vieler Sorten. Das begünstigt Karies an Milchzähnen. Deren Schutzschicht wird bei unmittelbar darauffolgendem Zähneputzen noch weiter beschädigt. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, eine halbe bis eine Stunde mit der Zahnpflege zu warten. Von Eltern vorgeschriebene Essenszeiten verhindern, dass das junge Gebiss ständig in Kontakt mit der schädlichen Säure kommt.
Sind die sogenannten Zahnlöcher erst einmal sichtbar, ist der Prozess bereits weit fortgeschritten. Karies am Milchzahn ist ein dringender Grund, das Kind unverzüglich zum Zahnarzt zu bringen. Dieser behandelt den befallenen Zahn mit einer Füllung. Starke Schmerzen und eventuelle Folgeschäden sind mögliche Risiken bei Karies an Milchzähnen. Jährliche Kontrolltermine helfen dabei, den Gesundheitszustand zu überwachen und Karies vorzubeugen.
Wer wünscht sich das nicht – ein strahlendes Lächeln, bei dem du schöne, weisse Zähne zeigen kannst? Die wenigsten Menschen besitzen jedoch von Natur aus helle weisse Zähne. Durch unzureichende Zahnpflege und färbende Lebensmittel, wie beispielsweise Kaffee, entstehen zudem schnell unschöne Verfärbungen, die selbst mit einer Zahnreinigung nicht mehr zu entfernen sind. Um die Zähne aufzuhellen, gibt es als einfache, aber sehr wirksame Methode das Home Bleaching. Wie das Bleachen zu Hause funktioniert und worauf du bei der Anwendung achten solltest, erfährst du in unserem ausführlichen Ratgeber.
Natürlich möchte niemand, dass ihm auf einmal die Zähne ausfallen oder bei kälteren oder heissen Speisen immer ein Schmerz durch den Zahn fährt. Gesundes und festes Zahnfleisch bietet hier den besten Schutz. Leider ist die Parodontitis, also die fortgeschrittene Zahnfleischentzündung, eine häufige Erkrankung. Um sie zu vermeiden, ist eine umfangreichere Zahnpflege notwendig, da der Mundraum allgemein anfällig für derartige Entzündungen und Erkrankungen des Zahnhalteapparats ist. In der Schweiz ist eine professionelle Behandlung durch den Zahnarzt zwar jederzeit möglich, dennoch sind auch deine eigenen vorbeugenden Massnahmen und deine Mundhygiene entscheidend für die Gesundheit.
„Sialolithiasis“ ist ein Begriff, der einen schon mit Stolz erfüllt, wenn man ihn richtig aussprechen kann. Gemeint sind damit schmerzhafte Steine, die in der Speicheldrüse entstehen. Das Wissen über diese Erkrankung kann auch im Alltag sehr nützlich sein. Wie Speichelsteine entstehen und welche Auswirkungen sie haben, wollen wir darum im Folgenden kurz erklären.
Die Neurapraxie ist eine Nervenschädigung, die beispielsweise durch Druckeinwirkung entsteht. Typisch sind vorübergehende Empfindungsstörungen, die meist rasch und spätestens nach einigen Tagen oder Wochen nachlassen. Daher ist auch keine spezielle Therapie dieser leichten Form der Nervenverletzung notwendig. Die Neurapraxie ist deutlich von schwereren Läsionen wie etwa Durchtrennungen von Nerven abzugrenzen.
Zähne bestehen nicht nur aus dem sichtbaren Teil, sondern sind ist aus mehreren Gewebeschichten aufgebaut: Die Zahnkrone besteht aus Zahnschmelz, der härtesten Substanz im Körper. Unter dem Zahnschmelz liegt das etwas weichere Zahnbein. Das Zahninnere – die Pulpa – wird vom Zahnbein umschlossen. In der Pulpa sind die Wurzelkanäle mit feinsten Blutgefässen und Nervenbahnen zu finden. Der Zahn erhält seine Versorgung über diese Blutgefässe. Bei der Endodontie handelt es sich um das Teilgebiet der Zahnheilkunde, das sich Erkrankungen beschäftigt, die das Zahninnere betreffen. Sind Zähne im Inneren entzündet oder abgestorben, ist ein Spezialist für Endodontologie also der richtige Ansprechpartner.
Eine Zahnkrone ist zum einen ein Zahnersatz, der eine wichtige Funktion erfüllt: Du kannst damit kräftig beissen und kauen. Andererseits soll eine Krone vor allem im sichtbaren Bereich des Kiefers auf den Schneidezähnen und auf den vorderen Backenzähnen gut aussehen. Schliesslich willst du nicht, dass man deinen künstlichen Zahn schon aus der Entfernung als solchen identifizieren kann. Eine haltbare Zahnkrone ist entweder aus einer Metalllegierung, aus Gold oder aus Keramik gefertigt. Kombinationen sind möglich und üblich. Doch wie findest du bei der Menge an Möglichkeiten heraus, welche Krone optimal zu deinem defekten Zahn passt?