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In der Tat ist die kosmetische Wiederherstellung des Kiefers und damit des Gesichtes ein primäres Ziel der Lappenplastik. Allerdings liegt auch die funktionelle Herstellung des Kieferapparates im Fokus der plastischen Kieferchirurgie. Sind Teile des knöchernen Kauapparates beispielsweise durch einen Unfall verloren gegangen, können diese durch einen Osteokutanen Lappen ersetzt werden. Nach der Transplantation von Haut, Faszie und Knochen in den lokalen Defekt dauert es, bis sich neue Knochenmasse gebildet hat und mit angrenzenden Strukturen fest verbunden ist. Bei vollständiger Verheilung kann der Kiefer schlussendlich wieder seine normale Funktion als Kauapparat übernehmen, was für die betroffenen Patienten eine deutliche Steigerung der Lebensqualität mit sich bringt.
Bei einer gestielten Lappenplastik wir das Implantat unter Beibehaltung der Blutversorgung aus der unmittelbaren Umgebung nahe der Implantationsstelle entnommen. So kann beispielsweise eine Nase plastisch rekonstruiert werden. Dazu wird ein Lappen zumeist aus der hohen Stirn entnommen, wobei die blutführenden Gefässe erhalten bleiben. Anschliessend wird diese Lappenplastik zur Deckung und Modellierung der Nase genutzt, wobei nach wie vor die Blutversorgung vom Ort der Entfernung übernommen wird. Erst wenn das Transplantat fest angewachsen und sich neue Gefässstrukturen gebildet haben, kann die Blutversorgung zum Entnahmeort unterbrochen werden. Diese Operationstechnik vermindert die Gefahr von Komplikationen signifikant. Allerdings kann nur ein lokaler Defekt therapiert werden. Liegen der Ort der Entnahme der Lappenplastik und die zu rekonstruierende Stelle zu weit auseinander, muss die freie Lappenplastik genutzt werden, wobei die Blutversorgung durch mikrochirurgisches Verbinden der Blutgefässe erfolgt.
Die Verwendungsmöglichkeiten der gestielten und freien Lappenplastik sind überaus facettenreich. Dieses chirurgische Verfahren findet unter anderem Anwendung bei folgenden Massnahmen:
Bei einer gestielten Lappenplastik wird die Blutversorgung zum Entnahmegebiet nach rund drei Wochen unterbrochen. Damit ist die Rekonstruktion aber noch nicht abgeschlossen. Je nach Grösse, Art und Ausmass der Lappenplastik kann die Verheilung bis zur Arbeitsfähigkeit bis zu drei Monate in Anspruch nehmen, in schweren Fällen auch länger. Insbesondere bei sehr ausgedehnten Lappen musst du bis zur vollständigen Verheilung oftmals mit einem oder mehreren Jahren rechnen, beispielsweise bei grossflächigen Brandverletzungen oder einem ausgedehnten Dekubitus. Wichtig beim Heilungsprozess ist, dass keine Komplikationen auftreten. Dies ist mitunter schwierig, insbesondere wenn Wundheilungsstörungen der Grund für den Eingriff waren oder wenn der Patient an anderen Vorerkrankungen leidet, die eine Wundheilung beeinträchtigen können, beispielsweise an Diabetes.
Du musst mit einem ausgeprägten Wundschmerz rechnen, der sich aber fast immer auf den regionalen Bereich der Lappenentnahme und der Transplantation beschränkt. Dein Zahnarzt wird dir zur Linderung ein Schmerzmittel verschreiben. Das Schmerzgefühl selbst klingt in der Regel binnen weniger Tage ab. Allerdings setzt dann häufig ein sehr belastender Juckreiz ein, der durch die Wundheilung verursacht wird. Hier kann der behandelnde Arzt mit einem Antihistaminikum helfen, denn es ist dir nicht erlaubt, die Lappenplastik zu berühren, geschweige denn daran zu kratzen. Aber: Der Juckreiz ist ein gutes Zeichen, denn er zeigt dir an, dass der Heilungsprozess eingesetzt hat.
Es sind detaillierte Kenntnisse der menschlichen Anatomie notwendig, um eine Lappenplastik anfertigen zu können. Zudem muss der behandelnde Mediziner eingehende Kenntnisse haben in:
Hier auf unserem Vergleichs-Portal findest du derart exzellent ausgebildete Spezialisten, die sich mit der Rekonstruktion des Kiefernapparates und den dazu notwendigen chirurgischen Verfahren beschäftigen.
In der Regel wird eine Lappenplastik von der Krankenkasse vollständig übernommen, selbst wenn mehrere chirurgische Eingriffe notwendig sein sollten. Dies gilt übrigens für alle rekonstruktiven plastischen Operationen, also auch bei der Wiederherstellung der weiblichen Brust nach Krebs. Kosten für eine Lappenplastik können allenfalls dann dem Patienten angelastet werden, wenn dieser eine privatärztliche Behandlung verlangt oder Sonderwünsche wie die Unterbringung in einem Einzelzimmer äussert, sofern dies nicht durch den Krankenversicherungsvertrag abgedeckt ist. Allerdings können zusätzliche Kosten entstehen, wenn nach der Lappenplastik am Kiefer ein Zahnersatz notwenig wird, entweder durch Zahnimplantation oder als Prothese.
Ein gesundes Gebiss hat nicht nur ästhetische Vorteile, sondern ermöglicht das reibungslose Sprechen und Kauen. Zahnlücken können verschiedene Ursachen haben und verändern das Aussehen enorm. Und fehlende Zähne sind kein isoliertes Problem: Ein fehlender Zahn kann auch das restliche Gebiss ungünstig beeinflussen. Hast du einen oder mehrere Zähne verloren, ist daher der Einsatz von Zahnprothesen, Kronen, Brücken und anderem Zahnersatz sinnvoll. Eine grosse Auswahl an Möglichkeiten gestattet den unkomplizierten Eingriff, um das Gebiss wieder zu vervollständigen. Alles zum Thema gibt es hier.
Die Zunge brauchen wir bei der Nahrungsaufnahme ebenso wie beim Sprechen. Unser Geschmacksorgan erfüllt somit eine Reihe wichtiger Aufgaben. Deswegen ist es vielen Schweizern unangenehm, wenn sich weisser Zungenbelag auf der ansonsten sauberen Oberfläche ausbreitet. In diesem Artikel erfährst du alles über die Ursachen einer belegten Zunge und die verschiedenen Möglichkeiten, den Zungenbelag zu entfernen. Ausserdem erklären wir dir, ab wann ein Arztbesuch ratsam ist, um eine belegte Zunge zu beheben.
Odontome sind die häufigsten im Bereich der Zähne vorkommenden Geschwüre. Sie wachsen langsam, verursachen keine Schmerzen und zählen zu den benignen, also gutartigen Tumoren. Problematisch ist, dass sie deshalb oft übersehen werden. Bis zur Diagnose können sie dann bereits Schäden, beispielsweise bezüglich der Zahnstellung, verursacht haben, denn sie betreffen meistens die noch nicht durchgebrochenen bleibenden Zähne. Deshalb ist es nützlich, wenn Eltern über die Existenz dieser Fehlbildungen unterrichtet sind.
Eine Fissurenversiegelung für die bessere Mundhygiene ist oftmals schon bei Kindern eine Massnahme. Denn das Milchgebiss ist anfällig und gefährdet auch die nachwachsenden Zähne, das sie insgesamt ein höheres Kariesrisiko haben. Die Versiegelung der Backenzähne schafft eine glattere Oberfläche und ermöglicht so eine geringere Bakterienbildung und leichtere Zahnpflege. Alles zur Fissurenversiegelung erfährst du hier.
Plaque ist der bakterielle Zahnbelag, der eine der Hauptursachen für Entzündungen, Karies und die Erkrankung von Zähnen und des Zahnfleisch ist. Daher ist es wichtig, dass du deine Zähne gründlich reinigst und gut pflegst. Eine Zahnbürste entfernt Plaque täglich und nimmt dem Zahnbelag damit die Chance, sich auszubreiten und den Nährboden für die Bakterienbildung zu liefern. Es ist entsprechend wichtig, dass du über die Entstehung von Plaque informiert bist und die Mundhygiene zuverlässig und bewusst vornimmst. Auch der regelmässige Gang zum Zahnarzt gehört in der Schweiz dazu, wobei in der Zahnpflege und Medizin gute Präventionsmassnahmen zur Verfügung stehen.
„Sialolithiasis“ ist ein Begriff, der einen schon mit Stolz erfüllt, wenn man ihn richtig aussprechen kann. Gemeint sind damit schmerzhafte Steine, die in der Speicheldrüse entstehen. Das Wissen über diese Erkrankung kann auch im Alltag sehr nützlich sein. Wie Speichelsteine entstehen und welche Auswirkungen sie haben, wollen wir darum im Folgenden kurz erklären.