Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Hast du einen Zahnverlust samt Zahnwurzel erlitten? Dann kommt ein sogenannter Stiftzahn nicht in Frage. Nun möchtest du dir sicher ein Implantat von deiner Fachkraft für Zahnmedizin einsetzen lassen. Bei einigen Patienten hat sich allerdings der Kieferknochen bereits stark zurückgebildet. Ist das der Fall, findet das Implantat nicht ausreichend Halt. Dein Zahnarzt wird dir dann einen Knochenaufbau für deinen Zahn vorschlagen. Solch eine Behandlung kann sowohl den Ober- als auch den Unterkiefer betreffen, denn in beiden Kiefern ist ein Knochenschwund möglich.
Im Gegensatz zum Stiftzahn oder der Zahnprothese wird ein Zahnimplantat fest im Knochen verankert. Dazu ist es also nötig, dass noch ausreichend Knochenmasse vorhanden ist. Vor jedem Zahnimplantat wird der Zahnarzt also die Knochensubstanz überprüfen. Nur wenn ausreichend vorhanden ist, kommt ein Implantat in Frage. Ist das nicht der Fall, kannst du dich für eine kostengünstigere Form des Zahnersatzes entscheiden. Die Kosten für den Aufbau der Knochen werden nicht von den Krankenkassen übernommen. Das Verfahren des Bonesplittings ist etwas preisintensiver als der sogenannte Sinuslift. Die Höhe der Kosten ist von folgenden Faktoren abhängig:
Am besten lässt du dir von deinem Zahnarzt vor dem Eingriff ein Angebot unterbreiten.
Es gibt mehrere Gründe, warum nicht mehr ausreichend Knochensubstanz für ein Zahnimplantat vorhanden sein kann. Je älter du bist, desto wahrscheinlicher ist ein Knochenschwund. Auch wenn der Zahn schon länger fehlt, kann es zu einem Rückgang des Knochens kommen. Eine Lücke in deinem Gebiss solltest du also so schnell es geht mit entsprechendem Zahnersatz auffüllen, da sie andere Zähne oder Zahnfleisch und Kieferknochen in Mitleidenschaft ziehen kann.
Es spielt eine wichtige Rolle, ob du dein Implantat in den Oberkiefer oder den Unterkiefer erhalten sollst. Beide werden beim Kauen unterschiedlich belastet. Beim Oberkiefer ist sehr viel häufiger ein Knochenaufbau nötig. Häufig kommt am Oberkiefer die sogenannte Augmentation zum Einsatz. Der gezielte Knochenaufbau ist als externer Sinuslift im invasiven Verfahren oder als interner Sinuslift im nicht-invasiven Verfahren möglich. Ein gut durchgeführter Knochenaufbau von einem versierten Zahnarzt dient aber nicht nur als Grundlage für das Einsetzen des Implantats. Auch regt die Methode das Knochenwachstum an und verhindert einen weiteren Rückgang der Knochen.
Oberstes Ziel beim Knochenaufbau ist es, den zerstörten Kieferknochen so natürlich wie möglich zu ersetzen. Aus diesem Grund werden Eigenknochen von der Zahnmedizin bevorzugt. Kann aus bestimmten Gründen aber nicht dein eigenes Knochenmaterial verwendet werden, ist auch synthetisches Material absolut unbedenklich. Die Implantation, also das Einsetzen des Implantats, erfolgt meist nach einer gewissen Heilphase. Selten werden Knochenaufbau und Implantation in einem Eingriff durchgeführt. Risiken während des Eingriffs sind selten. In einigen sehr seltenen Fällen kann es zu Entzündungen oder Störungen bei der Wundheilung kommen. Schlimmstenfalls verwächst das fremde Knochenmaterial nicht mit der eigenen Knochensubstanz und muss wieder entfernt werden.
Für den Aufbau der Knochen im Kiefer stehen verschiedene Verfahren zur Auswahl. Je nach Methode dauert der Eingriff zwischen 30 und 60 Minuten. Patienten bekommen immer eine örtliche Betäubung, können sich auf Wunsch aber auch eine Vollnarkose geben lassen. Für welche Methode des Knochenaufbaus sich der Arzt entscheidet, hängt von der Art des Knochenschwundes ab. Das Bonespreading ist eine häufig eingesetzte Variante, bei der die Kieferknochen nach aussen gedehnt werden. Hast du einen Knochenverlust im seitlichen Oberkiefer, wird sich der Facharzt für Zahnmedizin für die Sinuslift genannte Behandlung entscheiden. Bei dieser Variante wird ein Loch in die Kieferhöhlenwand gebohrt, um das Knochenmaterial einfüllen zu können.
Dein oberstes Ziel sollte es natürlich sein, deine eigenen Zähne so lange es geht zu behalten. Grundvoraussetzung für gesunde Zähne bis ins hohe Alter ist eine ausreichende Zahnpflege. Dazu zählen das Zähneputzen und Reinigen der Zähne zu Hause sowie die regelmässige professionelle Zahnreinigung. Mit einer guten Zahnhygiene beugst du Zahnschmerzen und einer Parodontitis vor. Die Parodontitis, eine Entzündung des Zahnbettes, ist eine der am häufigsten vorkommenden Erkrankungen im Mundraum. Unbehandelt kann sie früher oder später zu einem Verlust der Zähne führen.
Die längsten hat der Elefant, mit den schärfsten dagegen kann wohl der afrikanische Tiger aufwarten: Die Rede ist von den Eckzähnen. Jedes Säugetier besitzt und damit natürlich auch der Mensch. Ursprünglich waren sie bei uns sogar weit ausgeprägter, als sie es heute sind. Denn um unsere „Beute“ zu zerteilen, sind wir heute natürlich nicht mehr auf einen starken Eckzahn angewiesen. Vielen von uns bereitet er sogar eher Probleme. Wenn sie also nicht mehr sind, was sie einmal waren – welche Rolle spielen dann unsere Eckzähne überhaupt noch?
Beschwerden am Kiefergelenk haben die unterschiedlichsten Ursachen und Auswirkungen. Über zehn Prozent der Schweizer Bevölkerung leidet unter Problemen der Kaumuskulatur oder einer Dysfunktion des Gelenks. Da es zentral im Schädelknochen sitzt, können die Beschwerden sich über den ganzen Kopf und Nackenbereich ausbreiten. Was das für Folgen haben und wer dir dagegen helfen kann, erfährst du hier.
Störungen im Kieferbereich betreffen viele Menschen. Oft sind die Probleme allerdings so gering, dass wir sie gar nicht bemerken. Wenn das Kauen plötzlich zur Qual wird und jede Mundbewegung schmerzt, liegt jedoch eine ernst zu nehmende Erkrankung vor. Myoarthropathien sind ein weitverbreitetes Leiden, das unangenehme Beschwerden verursacht. Die nachfolgenden Abschnitte klären dich über das Krankheitsbild auf und erläutern wirksame Therapieansätze.
Das menschliche Gebiss übernimmt vielseitige und wichtige Aufgaben. Du solltest es daher gut pflegen und gesund halten. Der Zahnaufbau ist dabei bei allen Menschen gleich und bestimmt auch das Gesichtsprofil mit. In der Funktion unterscheiden sich die einzelnen Zähne allerdings. Besonders die Schneidezähne sind in Form und Funktion von den Backenzähnen deutlich verschieden. Sie spielen auch eine Rolle jenseits der Nahrungsaufnahme, denn sie haben grossen Anteil an der präzisen Aussprache und prägen auch dein Aussehen mit. Alles zum Thema erfährst du im Folgenden.
Wenn das Kind plötzlich Fieber hat, sich die Finger ständig in den Mund steckt und einen verstärkten Speichelfluss hat, sind das meist deutliche Anzeichen für das Zahnen. Wann bei Babys die ersten Milchzähne durchbrechen und wie lange der Prozess des Zahnens dauert, verraten wir dir in unserem Ratgeber. Ausserdem geben wir dir hilfreiche Tipps, woran du erkennst, dass das Zahnen losgeht und wie du mögliche Zahnungsschmerzen bei deinem Baby schnell lindern kannst.
Neben Zahnschmerzen gehören Kieferschmerzen zu den häufigsten Schmerzen im Gesichtsbereich. Auch wenn die Zahl der Betroffenen pro Jahr nicht genau bekannt ist, wird schätzungsweise jede dritte Person im Laufe des Lebens mit Schmerzen dieser Art konfrontiert. Die Entstehung dieser konkreten Problematik ist dabei sehr vielfältig und reicht von Stress im Alltag bis zu anatomischen Fehlstellungen. Es gibt viele unterschiedliche Verläufe, Ursachen und Arten der Behandlung, mit denen du unter Umständen irgendwann konfrontiert werden wirst. Darum haben wir in diesem Artikel alles zusammengestellt, was es rund um das Thema Kieferschmerzen zu wissen gibt.