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Bei einem Kieferbruch liegt eine Fraktur im Kieferknochen vor. Das heisst, dass die knöcherne Struktur des Kiefers unterbrochen wurde. Grundsätzlich unterscheiden Mediziner zwischen einer Oberkieferfraktur und einer Unterkieferfraktur. Ein Kieferbruch entsteht in der Regel durch eine plötzliche, sehr starke mechanische Krafteinwirkung. Zu einem Oberkieferbruch kommt es häufig durch äussere Gewalteinwirkung (zum Beispiel einen Faustschlag ins Gesicht), Stürze aus grosser Höhe oder Unfälle im Strassenverkehr. Bei einem Unterkieferbruch handelt es sich zumeist um eine Sportverletzung. Zum Beispiel kommt es beim Eishockey häufig zu einer Unterkieferfraktur. Allerdings kann die Fraktur auch als Folge eines Sturzes durch Stolpern auftreten. Das Risiko für Kieferbrüche steigt, wenn bereits ein Knochenabbau vorliegt. Knochensubstanz bildet sich zurück, wenn sie nicht ständig durch Druck- und Zugkräfte belastet wird. Gibt es kleinere oder grössere Lücken im Gebiss, kann dies etwa den Rückgang des Kieferknochens begünstigen. Ein höheres Risiko für Kieferbrüche haben auch Patienten mit Osteoporose.
Nicht immer ist ein Kieferbruch von aussen zu erkennen. Insbesondere kleinere oder glatte Brüche führen nicht unbedingt zu Blutungen oder Schwellungen. Bist du dir nach einem Sturz, einem Unfall oder einer sonstigen Gewalteinwirkung auf den Kopf nicht sicher, ob alles in Ordnung ist, solltest du auf folgende Symptome achten:
Ein Arzt oder Zahnarzt erkennt schnell, ob ein Kieferbruch vorliegt. Zudem können Röntgenuntersuchungen Aufschluss über den Zustand des Kiefers geben.
In der Regel wird ein Kieferbruch durch eine Röntgenaufnahme diagnostiziert. Auf dem Röntgenbild kann der Arzt erkennen, wie viele Bruchlinien es gibt und wo sich diese befinden. Auch die Lageposition der Bruchstücke zueinander ist auf einer Röntgenaufnahme zu sehen. Handelt es sich um eine komplizierte Fraktur des Kiefers, können zusätzliche diagnostische Verfahren wie die Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) sinnvoll sein.
Die Behandlung eines Kieferbruchs hängt vom Ausmass der Schädigung ab. Um schwere Folgen und Schmerzen zu vermeiden, ist es wichtig, den Kieferbruch innerhalb von zwei Tagen zu behandeln. Bei der Erstversorgung kann zumindest eine temporäre Schienung vorgenommen werden. Ist die Kieferfraktur stark ausgeprägt, wird in vielen Fällen eine Operation folgen. Diese hat zum Ziel, die Bruchstelle zu versorgen sowie die Funktion von Zähnen und Kiefer wiederherzustellen.
Wenn du einen Kieferbruch hast, solltest du dich bei einem Spezialisten für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (MKG-Chirurgie) in Behandlung begeben. Für die Gesundheit ist es wichtig, dass Zähne und Kiefer optimal versorgt und in die richtige Stellung gebracht werden. Bei der Behandlung eines Kieferbruchs kommt es oftmals nicht nur darauf an, den Knochenbruch zu heilen, auch Zähne können durch den Bruch gelockert oder stark beschädigt sein. Da es sich um eine Fraktur im Gesicht handelt, sollte das Behandlungsergebnis natürlich auch optisch überzeugen.
Einer Verletzung wie dem Kieferbruch vorzubeugen, ist vergleichsweise schwierig. Häufig ist sie Folge eines Unfalls. Unvorhergesehenen Ereignissen kannst du natürlich schlecht vorbeugen. Du kannst dich jedoch bei bestimmten Sportarten wie Skifahren oder Eishockey durch das Tragen eines Helms schützen. Der Helm sollte mit einem entsprechenden Schutz für Mund und Kinn ausgestattet sein. Durch einen Helm ist der Kopf bei einem Schlag oder Sturz besser geschützt und das Risiko für einen Kieferbruch wird gesenkt.
Wenn ein Kieferbruch vorliegt und operativ versorgt werden muss, ist die Mundhygiene oftmals nur eingeschränkt möglich. Werden eventuelle Schienen später entfernt, können sich in dieser Zeit bereits Karies und Zahnfleischentzündungen gebildet haben. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, in dieser Zeit Zähne und Zahnfleisch so gut wie möglich zu reinigen und zu pflegen. Sprich deinen behandelnden Arzt auf Tipps zur Mundhygiene während des Behandlungszeitraums an und lass dich dabei unterstützen.
Wir begegnen ihr überall in der Schweiz: Aktivkohle taucht in der Zahnpasta genauso auf wie in der Zahnseide, wird zum Reinigen der Gartengeräte verwendet und kommt in Katalysatoren vor. Wir verwenden sie zum Putzen und für medizinische Zwecke genauso wie zum Färben von Nahrungsmitteln. Sie soll entgiften, reinigen und insgesamt besonders gesund sein. Doch was ist eigentlich dran an der ganzen Geschichte? Hilft Aktivkohle wirklich gegen Karies? Taugt sie als Reinigungsmittel für die Zähne? Ist sie wirkungslos? Oder gar schädlich? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um das Thema Aktivkohle.
Neben Zahnschmerzen gehören Kieferschmerzen zu den häufigsten Schmerzen im Gesichtsbereich. Auch wenn die Zahl der Betroffenen pro Jahr nicht genau bekannt ist, wird schätzungsweise jede dritte Person im Laufe des Lebens mit Schmerzen dieser Art konfrontiert. Die Entstehung dieser konkreten Problematik ist dabei sehr vielfältig und reicht von Stress im Alltag bis zu anatomischen Fehlstellungen. Es gibt viele unterschiedliche Verläufe, Ursachen und Arten der Behandlung, mit denen du unter Umständen irgendwann konfrontiert werden wirst. Darum haben wir in diesem Artikel alles zusammengestellt, was es rund um das Thema Kieferschmerzen zu wissen gibt.
Beim Burning Mouth Syndrom leiden die Betroffenen unter unangenehmen Empfindungen an der Zunge sowie im Mundraum. Typisch sind Brennen, Kribbeln und Taubheit, zudem sind Störungen der Geschmacksempfindung möglich. Das Syndrom beeinträchtigt die Lebensqualität, die Therapie gestaltet sich als schwierig. Was das Syndrom verursacht und was man dagegen tun kann – hier erfährst du es.
Zahnschmerzen sind ein eindeutiges Signal von deinem Körper, dass in deinem Mundraum ein Gesundheitsproblem vorliegt. Unbehandelt können Schmerzen am und um den Zahn herum sowie im Kiefer auch negative Auswirkungen auf den gesamten Körper haben. Die häufigsten Gründe für Beschwerden sind Bakterien oder Entzündungen. Hier gibt es wertvolle Informationen zu Ursachen, Vorsorge und Behandlungsmöglichkeiten von Zahnschmerzen in der Schweiz sowie die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema.
Plaque ist der bakterielle Zahnbelag, der eine der Hauptursachen für Entzündungen, Karies und die Erkrankung von Zähnen und des Zahnfleisch ist. Daher ist es wichtig, dass du deine Zähne gründlich reinigst und gut pflegst. Eine Zahnbürste entfernt Plaque täglich und nimmt dem Zahnbelag damit die Chance, sich auszubreiten und den Nährboden für die Bakterienbildung zu liefern. Es ist entsprechend wichtig, dass du über die Entstehung von Plaque informiert bist und die Mundhygiene zuverlässig und bewusst vornimmst. Auch der regelmässige Gang zum Zahnarzt gehört in der Schweiz dazu, wobei in der Zahnpflege und Medizin gute Präventionsmassnahmen zur Verfügung stehen.
Zahnschmerzen gehören zu den schlimmsten Schmerzen. Wenn es an den Zähnen schmerzhaft drückt, zieht und pocht, ist das für Betroffene äusserst unangenehm und im Alltag stark beeinträchtigend. In der Regel ist ein Zahnarztbesuch jetzt unvermeidbar, es gibt aber auch einige gute Hausmittel, mit denen du deine Zahnbeschwerden zumindest temporär lindern kannst. In unserem Ratgeber erhältst du wertvolle Tipps, welche Hausmittel in solchen Fällen helfen und wie du sie anwendest. Wir sagen dir zudem, welche Ursachen es für Zahnschmerzen gibt, wann du einen Zahnarzt aufsuchen solltest und was du für deine Zahngesundheit tun kannst, damit die Schmerzen erst gar nicht entstehen.