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Das Zahnfleisch besteht aus faserigem Gewebe, in dem viele Blutgefässe sitzen. Dadurch ermöglicht es den Halt der Zähne selbst unter erschwerten Bedingungen wie beim Kauen von Nahrung. Im gesunden Zustand ist das Zahnfleisch fest, rosa und hell. Es ist Teil der Mundschleimhaut, die den Kieferknochen und die Zahnhälse umschliesst und wird medizinisch „Gingiva“ genannt. Voraussetzung für gesundes Zahnfleisch sind eine ausgewogene Ernährung und eine gute Zahnpflege und Mundhygiene. Dein Zahnfleisch ist relativ unempfindlich und macht normalerweise keine Probleme. Liegen allerdings Entzündungen vor, reagiert es mit Rötungen und Schwellungen und kann in Zahnfleischtaschen zurückgehen und die Zahnhälse freilegen. Geschwollenes Zahnfleisch ist daher immer ein Anzeichen für eine Entzündung. Meist geht es mit weiteren Begleiterscheinungen einher, wie
Wenn eine Entzündung vorliegt, erholt sich dein Zahnfleisch nicht von selbst oder wächst bei einer Rückbildung wieder nach: Die Entzündung muss behandelt und das beschädigte Gewebe entfernt werden.
Wenn du merkst, dass dein Zahnfleisch geschwollen ist, sind dafür verschiedene Ursachen möglich. Zum einen kann es sich um kleinere Verletzungen handeln. In diesem Fall schwillt das Zahnfleisch dann relativ schnell wieder ab. Die Ursache kann aber auch Gingivitis oder Parodontitis sein. Bei beiden Erkrankungen ist das Zahnfleisch gerötet und geschwollen, da es sich um eine bakterielle Entzündung handelt. Verletzungen kannst du beispielsweise aber auch mit Zahnseide verursachen. Auch Karies und Mangelernährung sorgen für geschwollenes Zahnfleisch.
Die Gingivitis ist eine milde und frühe Form der Zahnentzündung und bei einer fehlenden Behandlung der Vorläufer der Parodontitis, die dann die Gefahr des Zahnverlusts mit sich bringt. Dabei handelt es sich um eine durch Bakterien verursachte Entzündung am marginalen Zahnfleisch, während die tieferliegenden Knochen und Strukturen noch nicht betroffen sind. Anzeichen für eine Gingivitis sind:
Parodontitis ist eine schwerwiegende Entzündung des Zahnhalteapparats und entsteht durch bakteriellen Zahnbelag. Wenn du häufiger einen unangenehmen Geschmack im Mund hast, dazu auch eine Zahnlockerung feststellst, sind das Symptome für eine Parodontitis. Sie entsteht, wenn der Mundraum bei Gingivitis nicht behandelt wurde und das Zahnfleisch häufig gerötet, geschwollen und sehr berührungsempfindlich ist. Auch kommt es vermehrt zu Zahnfleischblutungen und schliesslich, wenn du nicht zum Zahnarzt gehst, zu Zahnausfall. Daher ist es wichtig, die Symptome zu beachten und die Zähne behandeln zu lassen. Dabei wird das entzündete Gewebe entfernt und Zahn und Wurzel werden gereinigt und gegebenenfalls geglättet.
Neben geschwollenem Zahnfleisch ist Zahnfleischbluten auch dann die Folge, wenn du dich am Zahnfleisch verletzt. In diesem Fall hört die Blutung wieder auf und tritt einmalig auf. Anders sieht das aus, wenn du häufiger Zahnfleischbluten feststellst, das dazu von geschwollenem Zahnfleisch begleitet wird. Dann handelt es sich um eine Zahnfleischentzündung, die behandelt werden sollte. Zahnfleischbluten kann auch ohne Schwellung entstehen. Bedenklich ist es, wenn schon leichte Berührungen mit Nahrung oder der Zahnbürste eine Blutung auslösen. Gesundes Zahnfleisch dagegen ist relativ widerstandsfähig und blutet nicht, wenn keine Verletzung vorliegt. Meistens ist eine Gingivitis die Ursache.
Halten Zahnfleischschwellungen länger an und stellst du dazu auch Rötungen oder Blutungen fest, solltest du immer einen Zahnarzt aufsuchen. Besser ist es sogar, wenn du frühzeitig eine Untersuchung machen lässt, damit du solchen Beschwerden vorbeugst. Eine Zahnarztbehandlung verläuft wesentlich schmerzloser, wenn der Zahn und die Zahnwurzel durch eine Entzündung noch nicht angegriffen sind. Die Vorsorgeuntersuchung erlaubt eine Prüfung des Mundraums, von Zahn und Zahnfleisch und umfasst meistens die Zahnreinigung und Zahnsteinentfernung. So vermeidest du Parodontitis und Karies und musst dich gleichzeitig auch keiner unangenehmen Prozedur wie einer Wurzelbehandlung aussetzen. Es lohnt sich daher, Symptome rechtzeitig wahrzunehmen und die Ursache zu klären.
Fast immer reagiert dein Zahnfleisch nicht nur auf Zahnprobleme, sondern ist ein Hinweis auf Störungen deines gesamten Gesundheitszustands. Mit einer Rötung und Schwellung gibt dein Körper ein Warnsignal und weist darauf hin, dass etwas nicht stimmt. Dabei können auch Schmerzen entstehen, die du zunächst mit Hausmittel lindern kannst. Der Gang zum Zahnarzt bleibt jedoch unumgänglich. Bei Schwellungen des Zahnfleischs kannst du zunächst versuchen, mit Salzwasser zu gurgeln. Wichtig ist, dass du auf zuckerhaltige Speisen verzichtest und das regelmässige Zähneputzen mit Zahnpasta nicht unterlässt, da der bakterielle Belag entfernt werden muss. Spüle dafür auch die Mundhöhle mit Mundwasser aus. Oftmals hilft auch eine Massage des Zahnfleischs, wozu es geeignete Produkte und Zahnbürsten gibt. Das regt die Durchblutung an und beschleunigt bei kleineren Verletzungen die Heilung. Als Hausmittel hilft das Auflegen eines Teebeutels mit schwarzem Tee auf die entzündete Stelle, um Schwellungen zu reduzieren und Schmerzen zu lindern.
Um alle Zähne eindeutig zuordnen zu können, gibt es das Zahnschema. Dieses ist jedoch nicht einheitlich gestaltet, sondern existiert in zwei gängigen Varianten. Neben dem internationalen gibt es nämlich noch das amerikanische Zahnschema. Bei beiden gilt aber: Jeder Zahn hat eine Zahnnummer und lässt sich dadurch in seinem Sitz und Zustand exakt kennzeichnen.
Bei einem Abszess am Zahn handelt es sich um eine Eiteransammlung, die direkt am Zahn oder Zahnfleisch entsteht. Dabei bildet sich durch den Eiter eine Körperhöhle beziehungsweise ein Hohlraum, der von Natur aus eigentlich nicht vorhanden ist. Der Eiter ist in der Regel die Folge einer durch Bakterien verursachten Entzündung. Er dringt in das umliegende Gewebe ein und schafft so den „Abszess“ genannten Hohlraum. Abszesse können sich in der Grösse teils beträchtlich unterscheiden und tief im Zahnfleisch, im Inneren des Zahns, aber auch nahe an der Oberfläche auftreten. Alles Wichtige zum Thema gibt es hier.
In der Parodontologie spielt der Zahnaufbau für die Behandlung eine entscheidende Rolle. Denn Erkrankungen und Infekte betreffen nicht immer nur die obere Schicht der Zahnkrone, sondern häufig auch den komplexeren Bereich der Zahnwurzel. Jeder Zahn ist ähnlich aufgebaut, verändert sich im Laufe der Zeit – und ist unersetzbar. Das macht eine gründliche Mundhygiene notwendig, um die Zähne zu schützen und lange gesund zu erhalten. Alles rund um den Aufbau deiner Zähne erfährst du hier.
Ein Loch im Zahnfleisch verursacht Schmerzen beim Sprechen, Essen und Schlucken. Manche Ursachen sind harmlos, andere hingegen erfordern einen zeitnahen Besuch beim Zahnarzt, da die Symptome sonst immer schlimmer werden. Woher die Löcher kommen, welche von ihnen ohne Behandlung die Gesundheit gefährden und was du selbst gegen sie tun kannst, erfährst du in diesem Beitrag.
Neben Zahnschmerzen gehören Kieferschmerzen zu den häufigsten Schmerzen im Gesichtsbereich. Auch wenn die Zahl der Betroffenen pro Jahr nicht genau bekannt ist, wird schätzungsweise jede dritte Person im Laufe des Lebens mit Schmerzen dieser Art konfrontiert. Die Entstehung dieser konkreten Problematik ist dabei sehr vielfältig und reicht von Stress im Alltag bis zu anatomischen Fehlstellungen. Es gibt viele unterschiedliche Verläufe, Ursachen und Arten der Behandlung, mit denen du unter Umständen irgendwann konfrontiert werden wirst. Darum haben wir in diesem Artikel alles zusammengestellt, was es rund um das Thema Kieferschmerzen zu wissen gibt.
Das Ziehen eines Zahns durch den Zahnarzt ist meistens der letzte Schritt, wenn keine Möglichkeit mehr zu Verfügung steht, den Zahn zu retten. Der Eingriff ist in der Regel nicht kompliziert, kann jedoch Risiken bergen oder weitere Zahnarztsitzungen und Behandlungsschritte notwendig machen. Eine durch das Ziehen des Zahns entstehende Lücke wird dann meistens durch Zahnersatz aufgefüllt. Ein guter Zahnarzt macht den Ablauf dabei für dich nachvollziehbar, um dir Ängste zu nehmen. Alles rund um den Eingriff erfährst du hier.