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Schmerzen am Kiefergelenk äussern sich auf ganz unterschiedliche Weise. Auch der Schweregrad variiert oft stark. Manchmal erstrecken sich die Schmerzreize auf andere Körperbereiche, sodass eine craniomandibuläre Dysfunktion zunächst nicht vermutet wird. Typische Symptome sind Kieferschmerzen beim Kauen, Sprechen oder Gähnen. Aber auch Schwellungen oder Druckschmerzen im Bereich des Kiefergelenks sind klare Anzeichen für ein Kiefergelenksproblem. Auf der anderen Seite kommen Beschwerden wie Ohrenschmerzen, wiederholte Kopfschmerzen oder ständige Nackenschmerzen vor. Ebenso kann die gesamte Rückenmuskulatur von Verspannungen betroffen sein. Neben der Schmerzwahrnehmung ist in manchen Fällen auch ein Knacken des Kiefers zu hören. Kiefergelenkschmerzen können einseitig oder beidseitig auftreten.
Gründe für Kiefergelenkschmerzen gibt es viele. Einerseits spielen Überlastungen von Gelenk oder Kaumuskulatur eine Rolle, die zu Entzündungen oder zu Arthrose führen. Andererseits kommen angeborene Kieferfehlstellungen, Kiefergelenktumore oder Verhaltensangewohnheiten wie das Zähneknirschen infrage. Sehr häufig besteht auch ein Problem mit den Zähnen. Zahnlücken oder ein schlecht sitzender Zahnersatz bewirken sekundär auch Probleme am Kiefergelenk. Entzündungen im Mund oder ein Abszess am Zahn können sich bis zu den Kiefergelenkstrukturen ausbreiten. Nicht zuletzt ist auch Stress ein auslösender Faktor für Kieferprobleme. Bei natürlichen Verschleisserscheinungen wie der Arthrose treten die Beschwerden oft einseitig auf, was eine Abgrenzung zu anderen Ursachen möglich macht.
Möchtest du etwas gegen die Kiefergelenkschmerzen tun, gibt es viele Möglichkeiten der Behandlung. Im Allgemeinen kannst du zwischen medikamentösen, zahnärztlichen oder kieferorthopädischen und kieferchirurgischen Massnahmen wählen. Treten die Schmerzen nur sehr selten auf, verspricht bereits die Schonung des Gelenks oft Besserung. Um das Gelenk nicht zu stark zu beanspruchen, solltest du auf harte Nahrung verzichten. Ausserdem helfen regelmässige Entspannungsübungen für die Kaumuskulatur. Der Griff zu Schmerzmedikamenten ist eine weitere Option, um kurzfristige Beschwerden zu lindern. Bist du jedoch an der Ursache deiner Schmerzzustände interessiert, dann steht für dich ein Besuch in deiner zahnärztlichen Praxis an. Wird dort der Grund für die Gelenkschmerzen ermittelt, kann die Behandlung gezielter erfolgen.
Für die Diagnose von Kiefergelenkerkrankungen ist die Auswahl des richtigen Zahnarztes entscheidend: Nicht jeder Zahnarzt verfügt über Erfahrung auf dem Gebiet. Suche am besten einen zahnmedizinischen Spezialisten für Kiefererkrankungen auf. Auf unserer Vergleichsplattform findest du schnell Ärzte mit entsprechendem Fachgebiet. Diese finden durch ein zielgerichtetes Gespräch und die richtigen Untersuchungen den Grund für deine Kieferschmerzen heraus. Untersuchungsmethoden, die dabei zum Einsatz kommen können, sind unter anderem:
Die Diagnose von Kiefergelenkschmerzen sollte frühzeitig erfolgen, um arthrotischen Veränderungen vorzubeugen.
Es existiert eine Reihe von Therapieoptionen bei Kieferschmerzen. Normalerweise richtet sich die Wahl der Behandlungsmöglichkeit nach der Ursache der Erkrankung. Für die rein symptomatische Therapie des Schmerzzustandes erhältst du Schmerzmittel. Zudem kannst du zusätzlich von homöopathischen Mitteln Gebrauch machen. Beide Methoden bekämpfen aber nicht die Ursache des Problems. Der behandelnde Arzt entscheidet, welche weiteren Massnahmen erforderlich sind. Eine Option ist die Krankengymnastik, um mit gezieltem Muskeltraining einer Fehlstellung entgegenzuwirken. Ist die Ursache für die Kiefergelenkschmerzen das Zähneknirschen, hilft dir das regelmässige Anlegen einer Aufbissschiene. Bei Zahnproblemen oder einem schlecht angepassten Zahnersatz wird eine Zahnbehandlung oder erneute Anpassung durchgeführt. In manchen Fällen sind Operationen nötig. Diese werden von einem Kiefer- oder Gesichtschirurg durchgeführt.
Leidest du unter akuten Kieferschmerzen, ist die kurzzeitige Einnahme von Schmerzmedikamenten möglich. Ein Mittel, das häufig eingesetzt wird, ist beispielsweise Ibuprofen. Die richtige Einnahme solltest du jedoch mit deinem behandelnden Arzt absprechen. Manche Ärzte verwenden zur Schmerztherapie auch Botox. Auf diese Weise wird die Muskelaktivität reduziert und ein künstlicher Entspannungszustand induziert. Weiterhin existieren verschreibungspflichtige Medikamente, die zu einer Entspannung der Muskulatur führen. Liegt eine Entzündung vor, wird der Arzt zusätzlich Entzündungshemmer verordnen. Bei Infektionen kommen Antibiotika zum Einsatz.
Der Therapieerfolg und damit die Prognose hängen von der zugrunde liegenden Ursache ab. Bei erkrankten Zähnen, Infekten oder Entzündungen, die leicht behandelt werden können, wird sich schnell eine Besserung einstellen und normalerweise ist das Problem mit der Behandlung behoben. Bei Fehlstellungen, Muskelverspannungen und stoffwechselbedingten Funktionsstörungen dauert die Therapie häufig länger. Dann können auch mehrere Therapieoptionen wie die medikamentöse Behandlung, Kieferoperationen und Physiotherapie gemeinsam zum Einsatz kommen.
Entzündet sich das Zahnfleisch, dann löst es sich nach und nach vom Zahn ab. Es entstehen tiefe Zahnfleischtaschen, in denen sich Bakterien ansammeln. Gesundheitliche Probleme sind die Folge. Lässt du den Vorgang einfach weitergehen, kannst du sogar Zähne verlieren. Eine zeitnahe Behandlung durch den Zahnarzt und vorbeugende Massnahmen für danach sind daher enorm wichtig. Was die Ursachen der weit verbreiteten Zahnfleischtaschen sind, was du darüber wissen solltest und wie du sie wieder loswirst, verraten wir dir in diesem Artikel.
Hat einer deiner Zähne ein Loch, dann verschliesst es dein Zahnarzt in der Regel schnell wieder und verhindert so, dass der Zahn weiter beschädigt oder ganz zerstört wird. Ist der Kariesbefall noch nicht so stark und das Loch klein, wird dazu meistens eine Zahnfüllung verwendet. Bei einer grösseren Beschädigung kommen in der Schweiz auch Inlays oder Zahnersatz zur Verwendung. Es gibt verschiedene Füllmaterialien, die sich im Härtegrad unterscheiden. Für den Einsatz wird Karies entfernt und der Zahn wieder durch die Zahnfüllung verschlossen. Das Wichtigste zum Thema erfährst du hier.
Eine Wurzelbehandlung gehört zu den unangenehmeren Vorgängen im zahnmedizinischen Bereich. Sie wird dann notwendig, wenn keine andere Behandlung mehr möglich ist. Heutzutage gibt es zwar viele Methoden, die für den Patienten weniger schmerzhaft sind und ihm so auch die Angst nehmen können. Dennoch ist es allgemein wichtig, dass du nie so lange wartest, bis Karies bereits den Zahnnerv erreicht hat und eine Wurzelbehandlung nötig wird. Immerhin dient sie dann aber der Erhaltung der Zähne und ist damit die bessere Alternative zum Zahnziehen. Die wichtigsten Fakten zum Thema gibt es hier.
Schöne und gesunde Zähne sind wichtig für das Wohlbefinden und Selbstbewusstsein, die eigene Ausstrahlung und ein gepflegtes Erscheinungsbild. Unser Lächeln ist unser Markenzeichen, das in wenigen Sekunden für einen positiven oder negativen Eindruck sorgt. Was die Zahngesundheit betrifft, gibt es zahlreiche Dinge zu beachten. Dazu gehört die regelmässige Überprüfung der Zähne, die professionelle Zahnreinigung und weitere Zusatzleistungen, die zu einem schönen Lächeln verhelfen. Dabei ist Dentalhygiene kein hochkomplexes Thema: Mit unserem Ratgeber hast du einen praktischen Überblick und das Thema Zahngesundheit perfekt im Griff.
Viele Menschen legen Wert auf ein strahlendes und sauberes Gebiss. Gelbe Zähne sind daher weniger ein gesundheitliches als ein ästhetisches Problem. Die Ursachen für Zahnverfärbungen sind vielseitig und hängen oft auch mit der Ernährung zusammen. Einfluss haben etwa das Rauchen, das Trinken von Tee und Kaffee, aber auch das Alter und eine schlechte Mundhygiene. Die Zahnverfärbungen kannst du von deinem Zahnarzt beseitigen lassen, es gibt aber auch einige Produkte, die gegen Verfärbungen helfen. Die wichtigsten Fragen rund ums Thema beantworten wir hier.
Der Zahnwechsel beim Kind ist nicht nur ein Thema für Eltern und Grosseltern, es ist auch ein grosses Ereignis für die Kinder. Wie stolz sind die Kinder, wenn der erste Milchzahn locker ist und ausfällt. Nicht selten wird er als wertvoller Stück behandelt und kommt unter das Kopfkissen. Auch der Glaube an die Zahnfee ist bei jüngeren Kindern noch verbreitet. Zugleich ist der Zahnwechsel vom Milchgebiss zum bleibenden Gebiss der erste Schritt zum Erwachsenwerden. Die wichtigsten Fragen rund um das Thema Zahnwechsel beim Kind beantworten wir hier für alle besorgten Mütter und Väter.