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Bei den unsichtbaren Zahnspangen handelt es sich um ein Konzept, das besonders beliebt bei Erwachsenen ist, die bereits im Beruf und vielleicht sogar in der Öffentlichkeit stehen, sowie bei Personen, die sehr viel verreisen. Denn zum einen sind Invisalign-Zahnspangen transparent und daher besonders unauffällig. Zum anderen gestalten sich die Kontrolltermine flexibel: Du musst nur alle vier bis sechs Wochen zum Kieferorthopäden. Die Aligners wechselst du selbst und dies geschieht in einem Turnus von ein bis zwei Wochen. Zudem ist die Zahnkorrektur mit einer durchsichtigen Zahnspange ein relativ kurzes Unterfangen, das bereits nach neun Monaten abgeschlossen sein kann. Grundsätzlich eignet sich die Invisalign-Zahnspange ab einem Alter von circa 15 Jahren.
Was das Behandlungsspektrum betrifft, können durchsichtige Zahnspangen sowohl Zahnfehlstellungen und -lücken als auch Zahnengstände in kleinerem Umfang beheben. Hier sind durchaus grosse Veränderungen möglich: So lassen sich problemlos mit der unsichtbaren Zahnspange korrigieren:
Bei starken Fehlbissen und Zahnfehlstellungen empfiehlt sich allerdings oftmals eine feste Zahnspange. Was möglich und ratsam ist, besprichst du am besten im Detail mit deinem Kieferorthopäden.
Der Ablauf gestaltet sich anfangs ähnlich wie bei einer festen Zahnspange: Du vereinbarst einen Termin mit deinem Kieferorthopäden, lässt dich dort umfassend beraten und äusserst deine persönlichen Wünsche. Anschliessend erläutert dir der Experte, was möglich ist und wie ihr das gemeinsame Projekt am besten umsetzt. Bei der Untersuchung erstellt der Zahnarzt in der Regel Röntgenbilder und nimmt – solltest du dich für die unsichtbare Zahnspange entscheiden – einen 3D-Abdruck von deinem Gebiss. Diesen benötigt das Labor, um deine individuellen Schienen zu erstellen.
Die Schienen wechselst du im Turnus von sieben bis 21 Tagen. Wie viele du im Einzelnen benötigst, hängt von deinem persönlichen Behandlungsplan ab, es können jedoch bis zu 50 Stück sein. Nachdem du deine ersten Schienen erhalten hast, wechselst du diese selbständig, sodass du hierfür nicht extra zur Praxis musst. Zur Kontrolle geht es dann alle vier bis sechs Wochen. Die genauen zeitlichen Abstände teilt dir dein Kieferorthopäde vorab mit. Die durchsichtige Zahnspange trägst du mindestens 20 Stunden täglich. In vielen kleinen Behandlungsschritten lassen sich hier Zahnfehlstellungen effizient korrigieren.
Die genaue Therapiedauer richtet sich nach dem individuellen Plan und danach, welche Fehlstellung die unsichtbare Zahnspange in welchem Umfang korrigieren soll. Die Zeitspanne liegt zwischen neun Monaten und zwei Jahren. Bei kleineren Korrekturen sind jedoch auch kürzere Dauern möglich. Insgesamt benötigst du zwischen 10 und 50 Schienen.
Eine durchsichtige Zahnspange kostet in etwa so viel wie eine feste Zahnspange. Die Kosten, die du in der Regel selbst trägst, liegen durchschnittlich zwischen 4.900 und 10.500 Franken. Bisher übernimmt die Grundversicherung eine Zahnkorrektur durch Invisalign nicht. Bei privaten Versicherungen und Zusatzversicherungen kommt es immer auf den individuellen Vertrag an. Häufig tragen private Versicherungen für je einzelne Gesundheitsbereiche die Kosten bis zu einem bestimmten Betrag. Dies klärst du am besten vorab mit deiner Versicherung ab.
Mit Invisalign lassen sich nicht nur kleine, sondern auch grössere Fehlstellungen wie Überbiss, Kreuzbiss, Tiefbiss und weitere korrigieren, sodass die Zähne nach der Behandlung schön gerade sind. Eine räumliche Bewegung der Zähne und der Kieferknochen ist mit Invisalign allerdings nicht möglich. Bei verdrehten Eck- oder Backenzähnen und grossen Zahnlücken eignen sich feste Zahnspangen oder Veneers oftmals besser. Allerdings ist Invisalign in diesen Fällen eine zusätzliche Option für eine individuelle Therapie.
Die Invisalign-Schienen lassen sich grundsätzlich auch für ein Home-Bleaching verwenden. Halte dich dabei am besten an die Empfehlungen deines Kieferorthopäden und Zahnarztes. Bei deinem Arzt erhältst du auch das notwendige Bleichmittel und genaue Anweisungen zu seiner Verwendung. Auf unserer Seite findest du zudem einen übersichtlichen Artikel zum Thema Bleaching.
Deine Zahnschienen erhältst du bei deinem Kieferorthopäden vor Ort. Über unser Portal kannst du unkompliziert und schnell nach dem richtigen Experten für dein Anliegen suchen und die Angebote miteinander vergleichen.
Hat einer deiner Zähne ein Loch, dann verschliesst es dein Zahnarzt in der Regel schnell wieder und verhindert so, dass der Zahn weiter beschädigt oder ganz zerstört wird. Ist der Kariesbefall noch nicht so stark und das Loch klein, wird dazu meistens eine Zahnfüllung verwendet. Bei einer grösseren Beschädigung kommen in der Schweiz auch Inlays oder Zahnersatz zur Verwendung. Es gibt verschiedene Füllmaterialien, die sich im Härtegrad unterscheiden. Für den Einsatz wird Karies entfernt und der Zahn wieder durch die Zahnfüllung verschlossen. Das Wichtigste zum Thema erfährst du hier.
Im Jahr 1964 hatten Zürcher Schulkinder im Schnitt zwölf Zähne, die von Karies befallen waren. Um das Jahr 2015 waren es nur noch 1,3 Zähne – was war in der Zwischenzeit passiert? Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in anderen Ländern, verwendete man 2015 flächendeckend fluoridierte Zahnpasta. Und man fing an, Salz zu fluoridieren. Seit einigen Jahren hörst du immer wieder, Fluorid sei giftig. Aber stimmt das? Und warum solltest du trotzdem Fluorid-Zahnpasta verwenden? Und was sagt die Zahnmedizin sonst noch zum Thema Prophylaxe? Wir haben uns schlau gemacht.
Wenn ein Zahn gezogen werden muss, versetzt das viele Menschen erst einmal in Angst, da sie starke Schmerzen befürchten. Vor einem Eingriff lohnt es sich daher, sich genau über die Zahnextraktion zu informieren. Welche möglichen Risiken, Komplikationen und Schmerzen entstehen können und wie die Zahnentfernung abläuft, erfährst du in unserem ausführlichen Ratgeber. Ausserdem nennen wird dir die Gründe, die eine Zahnentfernung notwendig machen können.
Einmal im Jahr rückt ein Termin näher, der bei den meisten Menschen einen Schauer über den Rücken jagt: Der Besuch beim Zahnarzt steht an. Meist ist es ja nur der regelmässige Vorsorgetermin. Zwickt es aber am Zahn, muss dringend nach der Ursache gesucht werden, um Schmerzen und Schäden zu vermeiden. Zur Diagnose benutzt dein Zahnarzt die Orthopantomographie (OPG). Dies ist eine besondere Röntgendiagnostik, die ihm hilft, die Ursache deiner Beschwerden zu finden. In diesem Beitrag beantworten dir die wichtigsten Fragen zu dem Verfahren und was der Zahnarzt aus den angefertigten Panoramaschichtaufnahmen entnehmen kann.
Im Laufe des Lebens Zähne zu verlieren, ist leider die Norm, nicht die Ausnahme. Unabhängig davon, ob es durch einen Unfall, kariesbedingt oder im Alter geschieht: Ersatz muss her. Denn auf dein strahlendes Lächeln möchtest du nicht verzichten. Die beste Option bilden hier oftmals Implantate, da sie ein qualitativ hochwertiger Zahnersatz sind. Implantate überzeugen sowohl hinsichtlich ihrer Ästhetik als auch ihrer Funktionalität mehr als andere Alternativen. Sie bieten dir einen nahezu gleichwertigen Ersatz zu echten Zähnen, da sie ebenso fest im Gebiss verankert sind und sich optisch perfekt einfügen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema gibt es hier.
Zahnfleischbluten ist eine der häufigsten Beschwerden im Mundraum und einer der Hauptgründe für Zahnverlust im Alter. Mit 35 Jahren hatte jeder Mensch mindestens einmal im Leben Zahnfleischbluten. Der erste Schreck ist gross, doch oft wird es dann als harmlos abgetan. Was steckt wirklich dahinter und wann kann es zu einem echten Problem werden? Hier erhältst du die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Zahnfleischbluten.