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Bei dieser Injektionstechnik werden Impfstoffe oder Medikamente direkt in das Unterhautfettgewebe unter der Haut gespritzt. Der Vorteil ist, dass sich die Wirkung des Medikaments nur sehr langsam und schrittweise entfaltet. In folgenden Fällen ist beispielsweise die Notwendigkeit einer subkutanen Injektion gegeben:
Die Durchführung der subkutanen Injektion erfolgt durch medizinisches Fachpersonal oder durch den Patienten selbst. Zunächst legst du folgende Hilfsmittel bereit:
Dann geht es los:
Beim Menschen ist es wichtig, für die Injektion eine Hautstelle auszusuchen, die über ausreichend Unterhautfettgewebe verfügt. Geeignete Injektionsstellen sind beispielsweise:
Da die Verabreichung einer subkutanen Injektion relativ einfach ist, kann ein Patient leicht lernen, sich die Spritze selbst zu geben. Dies ist eine enorme Entlastung für den Erkrankten, besonders wenn mehrmals täglich die Injektion eines Medikaments nötig ist. Vor allem Heparin und Insulin injizieren sich die Patienten häufig selbst nach der Einweisung durch das klinische Personal.
Viele Patienten haben eine grosse Angst vor dem Zahnarzt und wünschen sich eine schmerzarme, wenn möglich sogar schmerzfreie Behandlung. Um dies zu ermöglichen, verwendet die Zahnmedizin subkutane Injektionen für eine lokale Anästhesie. Der Zahnarzt spritzt dir ein Betäubungsmittel in die zu behandelnde Region und du spürst nach einiger Zeit nichts mehr von dem Eingriff. Sollte dir aber vor allem die Nadel mit dem kleinen Pieks Angst bereiten, steht in der Zahnmedizin eine neue Injektionsmethode ohne Nadel zur Verfügung. Bei diesem Verfahren wird das flüssige Arzneimittel mit hohem Druck direkt in das subkutane Gewebe gespritzt. Der Strahl dieses kugelschreiberähnlichen Geräts ist feiner als eine herkömmliche Nadel und für den Patienten kaum spürbar. Für die Nutzung dieser alternativen Betäubungsmethode musst du aber mit einem Aufpreis rechnen.
Bei der subkutanen Injektion ist nur sehr selten mit Komplikationen zu rechnen. Ein Hämatom bildet sich vor allem dann, wenn die Injektion immer an der gleichen Körperstelle verabreicht wird. Ist beispielsweise eine tägliche Injektion notwendig, wird nach dem so genannten Rotationsschema immer eine andere Einstichstelle verwendet.
Je nachdem, um welches Tier es sich handelt, setzt der Veterinär eine subkutane Injektion an verschiedenen Stellen. Wichtig ist, dass die Injektionsstelle über reichlich lockeres Bindehautgewebe verfügt, über dem ausreichend bewegliche Haut vorhanden ist.
Gingivitis bezeichnet eine Entzündung des Zahnfleisches, die sich durch verschiedene Symptome bemerkbar macht. Sie ist eine ernstzunehmende Erkrankung im Mund und benötigt zur effektiven Behandlung fachliches Know-how. Unbehandelt kann die Gingivitis zu weiteren Problemen und Erkrankungen wie Parodontitis führen. Unser Vergleichsportal in der Schweiz beschäftigt sich für dich mit den Themen Ursachen, Prävention und Therapie.
Die Zähne regelmässig zu putzen und zu pflegen, ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Dennoch lässt es sich nicht immer ganz vermeiden, dass Zahnbelag und sogar Zahnstein entsteht. Um dich vor daraus resultierenden Zahnerkrankungen zu schützen, sollte dieser schnellstmöglich entfernt werden. Unter bestimmten Umständen kannst du den Zahnstein sogar selber entfernen. Welche Methoden der Zahnsteinentfernung es gibt, wann es sinnvoll ist, in Eigenregie zu handeln und wann lieber der Zahnarzt den Zahnbelag entfernen sollte, erfährst du in unserem Ratgeber. Ausserdem geben wir dir Tipps, wie du Zahnstein effektiv vorbeugst.
Kaugummis fördern das Gedächtnis und unterstützen die Zahngesundheit. Seit vielen Jahrzehnten finden sich die angeblichen Alleskönner auf dem Markt und verführen Gross und Klein. Doch wenn es um das Thema Zähne geht, fragen sich viele, welche Auswirkungen die kleinen Süssigkeiten wirklich haben. Das Urteil ist klar, braucht aber etwas mehr Platz: Kaugummis haben sowohl eine gute als auch eine schlechte Seite. Worin ihre Vor- und Nachteile für die Zahngesundheit genau bestehen, erfährst du hier.
Eine Fissurenversiegelung für die bessere Mundhygiene ist oftmals schon bei Kindern eine Massnahme. Denn das Milchgebiss ist anfällig und gefährdet auch die nachwachsenden Zähne, das sie insgesamt ein höheres Kariesrisiko haben. Die Versiegelung der Backenzähne schafft eine glattere Oberfläche und ermöglicht so eine geringere Bakterienbildung und leichtere Zahnpflege. Alles zur Fissurenversiegelung erfährst du hier.
Unser Gebiss wird manchmal ganz schön in Anspruch genommen und auch stark überbelastet. Das geschieht nicht immer bewusst, sondern auch unbewusst oder während der Schlafphase, etwa durch Bruxismus und Zähneknirschen. Die Folgen können neben dem Zahnabrieb auch unangenehme Kieferverspannungen und Schmerzen sein. Bruxismus ist keine Krankheit im eigentlichen Sinn, sondern ein eher komplexer Vorgang, der auch mit Stress, dem psychischen Empfinden, der Umwelt und dem Lebensstil zusammenhängen kann. Es ist aber ratsam, die Anzeichen zu erkennen und behandeln zu lassen. Was Bruxismus ist und wie du dagegen vorgehst, zeigen wir dir hier.
Gesundes, festes Zahnfleisch schützt vor dem Verlust der Zähne. Die Parodontose gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Zahnhalteapparats. Sie ist chronisch und schreitet ohne entsprechende Behandlung immer weiter voran. Verursacht wird sie durch bakterielle Zahnbeläge, die sich an den Zähnen festsetzen. Werden diese Beläge (Plaque) nicht regelmässig gründlich entfernt, kann sich eine Parodontose entwickeln. Mit dem Fortschreiten der Erkrankung zieht sich das Zahnfleisch zurück, die Zähne werden länger und verlieren irgendwann ihren Halt. Es ist daher wichtig, dass du bereits bei den ersten Anzeichen einer Parodontose einen Zahnarzt aufsuchst und dich behandeln lässt.