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Man spricht von einer Ageusie, wenn die Geschmackswahrnehmung soweit beeinträchtigt ist, dass kaum mehr ein Geschmackssinn vorhanden ist. Die Ursachen dafür sind recht vielfältig und müssen sorgfältig durch einen Zahnarzt oder einen anderen Facharzt geprüft werden. In vielen Fällen ist eine Ageusie behandelbar und sogar heilbar, in manchen Fällen bleibt die Geschmacksstörung jedoch auch ein Leben lang erhalten. Generell handelt es sich bei einer Ageusie um eine seltene Erscheinung, die aber als sehr beeinträchtigend empfunden wird und zu einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität führt.
Bei einer Ageusie handelt es sich um einen völligen Geschmacksverlust. In Abschwächungen existieren folgende Unterformen der Geschmacksstörung:
Bei der Ageusie werden noch einmal folgende Unterformen unterschieden:
Die Ursachen von Ageusie sind sehr vielfältig und müssen aus diesem Grund immer genau diagnostiziert werden, damit eine sinnvolle Behandlung durchgeführt werden kann. In der Regel liegt die Ageusie entweder an den Geschmacksknospen, am peripheren Nervensystem oder an der Geschmacksbahn. Ist die Funktion der Geschmacksknospen in der Zunge oder im Gaumen beeinträchtigt, können im Mund wenige bis keine Reize mehr wahrgenommen werden. Folgende Ursachen können eine Rolle spielen:
Weiterhin kann der Verlust des Geschmackssinns an einer Fehlfunktion des siebten, neunten oder zehnten Hirnnervs liegen. Normalerweise liegen diese Hirnnerven gut geschützt im Schädel, durch Tumoren, Entzündungen, Hirnverletzungen oder Operationen kann es dennoch zu einer ernsthaften und dauerhaften Schädigung jener kommen. Grund für den Geschmackverlust ist dann die Störung der Informationsleitung der Geschmacksknospen zum Gehirn. Auch wenn die Hirnnerven und die Geschmacksknospen voll funktionsfähig sind, kann es passieren, dass die Areale im Gehirn gestört sind, die für die Wahrnehmung des Geschmacks zuständig sind. Grund dafür sind beispielsweise neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, entzündliche Krankheiten wie etwa Multiple Sklerose, Gehirntumoren oder Epilepsie. Auch Hirnverletzungen wie Hirntraumata können zu einem Verlust des Geschmackssinns führen. Bei dem Posttraumatischen Anosmie-Ageusie-Syndrom verliert der Patient nicht nur seinen Geschmackssinn, sondern auch seine Geruchwahrnehmung.
Fällt der Geschmackssinn aus oder wird als verändert wahrgenommen, ist der Besuch eines Arztes empfehlenswert. Eine Diagnostik durch einen Hausarzt, Zahnarzt oder anderweitigen Spezialisten ist deshalb notwendig, da es sich um ein Symptom einer bisher unentdeckten Krankheit handeln kann, die einer Behandlung bedarf. Es ist daher sehr wichtig, die Ursache für die Ageusie zu finden. Handelt es sich etwa um ein dentales Problem, kann es sein, dass für die Wiederherstellung der Gesundheit des erkrankten Menschen ein Zahnersatz nötig wird. Die Zahnmedizin ist oft ein wichtiger Ansprechpartner für die Beseitigung einer Geschmacksstörung.
Bei der Ageusie handelt es sich weniger um eine Erkrankung als viel mehr um ein Symptom einer anderen Erkrankung oder körperlichen Störung oder um die Nebenwirkung eines Medikaments. Bezeichnend für die Ageusie ist das völlige Fehlen der Geschmackswahrnehmung oder deren partielle Beeinträchtigung.
Die Heilbarkeit der Ageusie ist stark von der Ursache der Geschmacksbeeinträchtigung abhängig. In einigen Fällen handelt es sich um eine verhältnismässig harmlose Ursache und die Ageusie geht von allein wieder zurück. In anderen Fällen verschwindet die Ageusie durch die Behandlung der zugrundeliegenden Erkrankung. Bei einer schweren und chronischen Erkrankung oder irreversiblen Hirnschädigungen kann es jedoch auch passieren, dass der Geschmackssinn nicht wiederhergestellt werden kann.
In vielen Fällen gibt es aufgrund einer zugrundeliegenden Erkrankung wenig, was man selbst tun kann, um den Geschmackssinn wiederherzustellen. Eine regelmässige und gründliche Mundhygiene kann jedoch genauso wichtig sein wie eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung an der frischen Luft. Ausserdem solltest du auf den Konsum von Alkohol und Zigaretten verzichten.
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