Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Bei der Parodontose handelt es sich um eine bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparats. Mit der Zeit bilden sich durch die chronische Entzündung Zahnfleischtaschen, die du mit der Zahnbürste nicht mehr ausreichend reinigen kannst. Auslöser einer Parodontose ist häufig eine mangelnde Mundhygiene. Allerdings gibt es mehrere Faktoren, die das Entstehen einer Parodontose begünstigen können. Zu den Risikofaktoren gehören Gewohnheiten wie das Rauchen, Erkrankungen wie Diabetes sowie eine genetische Veranlagung. Insbesondere im Anfangsstadium verursacht eine Parodontose keine Schmerzen oder andere Symptome. Aus diesem Grund wird die Erkrankung häufig erst spät entdeckt. Wird sie nicht angemessen behandelt, kommt es zunächst zu Zahnfleischbluten. Später können auch Eiteransammlungen auftreten und es kann zum Knochenabbau sowie zum Zahnverlust kommen. Zahnmediziner unterscheiden zwischen verschiedenen Formen der Erkrankung. Eine angemessene Therapie kann den entstandenen Schaden zwar nicht rückgängig mache, die Erkrankung jedoch aufhalten.
Die genauen Ursachen einer Parodontose sind noch nicht vollständig geklärt. Es handelt sich um eine multifaktorielle Erkrankung. Das bedeutet, dass ihre Entstehung durch mehrere Faktoren beeinflusst wird. Als erwiesen gilt, dass Bakterien, die sich in den Zahnbelägen befinden, zu den Auslösern gehören. Diese Bakterien produzieren Stoffwechselprodukte, die das Gewebe angreifen. Die körpereigenen Abwehrkräfte versuchen ihrerseits die Bakterien loszuwerden und produzieren Enzyme, die nicht nur die Bakterien, sondern auch das körpereigene Gewebe ins Visier nehmen. Häufig geht einer Parodontitis eine Zahnfleischentzündung voraus. Die Bakterien befinden sich zunächst am Rand der Zahnoberfläche. Im Laufe der Zeit breitet sich die bakterielle Infektion weiter aus und kann bis zur Zahnwurzel vordringen. Irgendwann sind die bakteriellen Beläge so weit vorgedrungen, dass Zahnbürste und Zahnseide sie nicht mehr erreichen. Folgende Faktoren können neben der mangelnden Mundhygiene zur Entstehung einer Parodontitis beitragen:
Der medizinisch korrekte Begriff für Parodontose lautet Parodontitis. Beide Begriffe stehen für die chronische, fortschreitende Entzündung des Zahnhalteapparats. Parodontose ist der umgangssprachliche Begriff, der sich im allgemeinen Sprachgebrauch durchgesetzt hat.
Die Symptome gleichen denen einer Zahnfleischentzündung. Ist dein Zahnfleisch gerötet und geschwollen, solltest du aufmerksam werden. Es folgen Zahnfleischschmerzen und eine hohe Druckempfindlichkeit und es kommt schnell zu Zahnfleischbluten. Gesundes Zahnfleisch hingegen ist rosafarben und fest und blutet normalerweise nicht. Liegt eine Parodontitis vor und haben sich bereits tiefe Zahnfleischtaschen gebildet, musst du mit einem fortschreitenden Zahnfleischrückgang sowie sich lockernden Zähnen rechnen. Die Zahnfleischentzündung (Gingivitis) kann eine Vorstufe der Parodontose sein. Allerdings spricht der Zahnarzt erst dann von einer Parodontitis, wenn nicht nur das Zahnfleisch entzündet, sondern der gesamte Zahnhalteapparat betroffen ist. Nimmst du eine Zahnfleischentzündung nicht ernst, riskierst du allerdings den Verlust der Zähne.
Eine Therapie gliedert sich in drei Teile. Im ersten Schritt zeigt dir der Zahnarzt, wie du deine tägliche Mundhygiene verbesserst und Beläge selbst mit Zahnbürste und Zahnseide gründlich entfernst. Er entfernt zudem harte und weiche Beläge von jedem Zahn, behandelt Karies und erneuert schlechte Füllungen. In schweren Fällen führt er eine Wurzelbehandlung durch oder zieht sogar einzelne Zähne. Anschliessend beginnt die eigentliche Parodontosetherapie. Hierbei entfernt der Zahnarzt alle Beläge an schwer zugänglichen Stellen. Je nach Schwere der Erkrankung schneidet er das Zahnfleisch auf, um alle entzündeten Stellen zu erreichen. Anschliessend werden alle Wunden entsprechend behandelt und verschlossen. Der dritte Teil der Therapie umfasst Nachsorgemassnahmen: Zähne, Zahnfleisch und Zahnfleischtaschen werden in regelmässigen Abständen kontrolliert und gereinigt.
Zahnmediziner in der Schweiz betrachten die Parodontose als chronische und damit nicht heilbare Erkrankung. Mit der richtigen Behandlung kann der Zahnarzt jedoch die Parodontose stoppen und ihr Fortschreiten aufhalten. Der drohende Zahnverlust lässt sich also verhindern. Leidest du unter einer chronischen Entzündung von Zahnfleisch und Zahnhalteapparat, wirst du jedoch ein Leben lang behandelt. Nach der Behandlung beginnt die Erhaltungstherapie, die den Zustand nach der Therapie erhalten und eine Rückkehr der Parodontose verhindern soll. In regelmässigen Nachsorgeuntersuchungen kontrolliert und reinigt der Arzt die Zahnfleischtaschen. Für den Patienten gilt, dass er sich eine gründliche Mundhygiene angewöhnen und zweimal im Jahr zu einer professionellen Zahnreinigung gehen sollte.
Der beste Schutz vor Parodontose ist die gründliche Mundhygiene. Dazu gehört, dass du mindestens zweimal täglich die Zähne putzt und einmal am Tag Zahnseide oder Interdentalbürsten verwendest, um die Zahnzwischenräume zu reinigen. Verzichte am besten auf zuckerhaltige Getränke, achte auf eine ausgewogene Ernährung und gehe regelmässig zur Kontrolle und zur professionellen Zahnreinigung. Zudem kannst du dir gelegentlich den Mund mit klarem Wasser oder einer Mundspülung ausspülen und zuckerfreie Kaugummis kauen.
Chlorhexidin oder chlorhexidine gluconate ist ein Antiseptikum. Es wird vor allem zur unterstützenden Therapie bei Entzündungen im Mund- und Rachenbereich sowie zur Behandlung einiger Infektionskrankheiten verwendet. In der Schweiz ist der Wirkstoff als Gel, Spray und als Lösung erhältlich. Hier auf unserem Vergleichsportal stellen wir dir alle wichtigen Informationen über das antiseptische Arzneimittel zur Verfügung.
Wir begegnen ihr überall in der Schweiz: Aktivkohle taucht in der Zahnpasta genauso auf wie in der Zahnseide, wird zum Reinigen der Gartengeräte verwendet und kommt in Katalysatoren vor. Wir verwenden sie zum Putzen und für medizinische Zwecke genauso wie zum Färben von Nahrungsmitteln. Sie soll entgiften, reinigen und insgesamt besonders gesund sein. Doch was ist eigentlich dran an der ganzen Geschichte? Hilft Aktivkohle wirklich gegen Karies? Taugt sie als Reinigungsmittel für die Zähne? Ist sie wirkungslos? Oder gar schädlich? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um das Thema Aktivkohle.
Odontome sind die häufigsten im Bereich der Zähne vorkommenden Geschwüre. Sie wachsen langsam, verursachen keine Schmerzen und zählen zu den benignen, also gutartigen Tumoren. Problematisch ist, dass sie deshalb oft übersehen werden. Bis zur Diagnose können sie dann bereits Schäden, beispielsweise bezüglich der Zahnstellung, verursacht haben, denn sie betreffen meistens die noch nicht durchgebrochenen bleibenden Zähne. Deshalb ist es nützlich, wenn Eltern über die Existenz dieser Fehlbildungen unterrichtet sind.
Zahnschmerzen sind ein eindeutiges Signal von deinem Körper, dass in deinem Mundraum ein Gesundheitsproblem vorliegt. Unbehandelt können Schmerzen am und um den Zahn herum sowie im Kiefer auch negative Auswirkungen auf den gesamten Körper haben. Die häufigsten Gründe für Beschwerden sind Bakterien oder Entzündungen. Hier gibt es wertvolle Informationen zu Ursachen, Vorsorge und Behandlungsmöglichkeiten von Zahnschmerzen in der Schweiz sowie die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema.
Mundtrockenheit oder auch Xerostomie hast du sicher schon einmal selbst erlebt. Sie ist mit einem unangenehmen Gefühl für die Betroffenen verbunden. Das Schlucken fällt schwer und die Zunge fühlt sich komisch an. Häufig sind die Ursachen für eine trockene Mundhöhle harmlos, doch es können auch gesundheitliche Probleme dahinter stecken. Wie Mundtrockenheit entsteht, wann du einen Arzt aufsuchen solltest und welche Massnahmen du selbst ergreifen kannst, um den Speichelfluss zu fördern beantworten wir dir nachfolgend – zusammen mit weiteren spannenden Fragen zum Thema.
Zahnverlust kann verschiedene Ursachen haben. Lücken oder fehlende Zähne verändern das Gebiss ungünstig, nicht nur in der Optik, sondern auch in der Funktion. Der Verlust lässt sich jedoch mit modernen Mitteln beim Zahnarzt wieder ausgleichen – Zahnersatz eine gute Lösung. Unterschieden wird zwischen herausnehmbarem und fest integriertem Zahnersatz. Bei beiden geht es darum, die natürlichen Zähne zu ersetzen und detailgetreu nachzuahmen. Eine Zwischenlösung ist die Hybridprothese.