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Bei einer Zahnfistel handelt es sich um eine Erkrankung der Mundhöhle, die mit zunehmenden Schmerzen einhergeht. Der Begriff „Fistel“ leitet sich aus dem Lateinischen ab und steht für Röhre. Die Zahnfistel befindet sich im oberen oder unteren Bereich des Kiefers und betrifft in den meisten Fällen einen einzelnen Zahn. Fisteln kommen grundsätzlich nicht nur im Mundraum, sondern überall am menschlichen Organismus vor. Gemeinsam ist ihnen ihr Aufbau, der einer Röhre ähnelt. Die Zahnfisteln entwickeln sich ausgehend von der Zahnwurzel.
Wie der Name bereits verrät, befindet sich eine Zahnfistel in unmittelbarer Nähe eines Zahnes. Üblicherweise ist bloss ein Zahn von der Fistel betroffen, denn die Ursache liegt in der Wurzelentzündung eines spezifischen Zahnes. Der Betroffene verspürt an diesem Zahn immer stärker werdende Schmerzen. Fisteln kommen an Oberkiefer und Unterkiefer gleichermassen vor, denn prinzipiell kann sich jede Zahnwurzel entzünden und in der Folge eine Zahnfistel ausbilden. In anderen Bereichen der Mundhöhle, etwa dem Gaumen oder der Zunge, tauchen Zahnfisteln jedoch nicht auf, denn ihre Entstehung ist unmittelbar mit einer Erkrankung der Zähne verbunden.
Eine häufige Ursache für die Entwicklung von Zahnfisteln stellt die Zahnwurzelentzündung dar. Bei Infektionen der Wurzelspitze, die lange Zeit unbehandelt bleiben, bildet sich oft eine Zahnfistel. Andererseits leiden aber auch Patienten im Kindesalter an schmerzhaften Zahnfisteln, denn ihr Kiefer und ihr Zahnhalteapparat befinden sich noch in der Entwicklung. Behandelst du eine beginnende Entzündung der Zahnwurzel so schnell wie möglich, beugst du Zahnfisteln bis zu einem gewissen Grad vor. Wende dich am besten schon bei den ersten Symptomen an deinen Zahnarzt und lasse die Entzündung therapieren. Übrigens: Der Konsum von Zigaretten erhöht das Risiko von Zahnfisteln und wirkt sich nachteilig auf den Krankheitsverlauf aus.
Die Fistel entwickelt sich ausgehend vom Entzündungsherd an der Zahnwurzel und verursacht mit zunehmender Grösse stärkere Beschwerden. Zu Beginn der Erkrankung spürst du einen leichten Schmerz sowie ein Druckgefühl im Bereich des Zahnes, die sich diffus auf die ganze Mundhöhle ausdehnen können. Am Zahnfleisch entwickelt sich eine Schwellung des Gewebes, deren Ausmass sich ausweitet. An dieser Stelle entsteht ein Eiterherd, in dem sich Bakterien sammeln und der den Ausgangspunkt für Symptome wie Schmerzen bildet. Dein Immunsystem kämpft gegen den Bakterienherd und der Bereich ist gerötet. Du verspürst ein schmerzhaftes Klopfen. Ist die Eiteransammlung zu gross, platzt sie und der Eiter fliesst teilweise ab. Dieser Prozess ist mit enormen Schmerzen verbunden. Die Zahnfistel selbst verschwindet dadurch jedoch nicht. Stattdessen akkumuliert sich erneut Eiter in der Fistel. Der Vorgang zieht sich wochen- oder sogar monatelang hin, bis sich der Patient entschliesst, einen Zahnarzt aufzusuchen. Du verkürzt den Heilungsprozess, wenn du möglichst frühzeitig einen Zahnmediziner kontaktierst und eine Behandlung durchführen lässt. Typische Symptome einer Zahnfistel sind:
Um die Beschwerden zu behandeln, die eine Zahnfistel verursacht, beseitigt der Zahnarzt die Ursachen der Erkrankung. Da der Auslöser einer Zahnfistel in der Regel eine entzündete Zahnwurzel ist, kommt eine Wurzelbehandlung in Frage. Der erste Behandlungsschritt besteht aber meist in der Gabe von Antibiotika, um die Bakterien zu eliminieren. Insbesondere deren Verschlucken stellt ein gesundheitliches Risiko dar. Anschliessend öffnet der Arzt die Fistel und entfernt den Eiter durch Absaugen. Häufig reichen diese therapeutischen Massnahmen, um die Zahnfistel sowie die Beschwerden zu beseitigen. Manchmal kehrt jedoch keine Besserung ein und ein erneuter Besuch beim Zahnarzt ist notwendig. Klingen die Symptome nicht ab, zieht der Zahnarzt eine Entfernung des erkrankten Zahnes in Betracht. Auch eine Wurzelbehandlung ist oft notwendig, um die Zahnfistel zu entfernen und das zu Grunde liegende Problem endgültig zu beheben. Bei einem Zahnverlust kommt aus Gründen der Zahnästhetik ein möglichst natürlich aussehendes und funktionales Zahnimplantat zum Einsatz.
Die Zahnfistel bildet sich in vielen Fällen durch Entzündungen an der Zahnwurzel. Nachdem der Zahnarzt den Eiter entfernt hat, besteht durchaus die Chance auf eine Besserung der Beschwerden. Tritt eine vollständige Heilung jedoch nicht ein, ist oft eine Wurzelbehandlung nötig. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Zahnfistel über längere Zeit bestehen bleibt und weitere Beschwerden verursacht.
Bei der Vorbeugung von Zahnfisteln spielt die Mundhygiene eine herausragende Rolle. Erkenntnisse der Zahnheilkunde zeigen, dass eine gründliche Zahnpflege das Risiko für Zahnfisteln minimiert. Bemühe dich deshalb täglich darum, deine Zähne sowie den Mundraum sorgfältig zu reinigen. Neben dem Zähneputzen ist auch die Verwendung von Zahnseide oder Interdentalbürsten wichtig, damit du Zwischenräume säuberst. Unterstützend trägt ein Mundwasser zur Hygiene der Mundhöhle bei. Nimm auch die regelmässigen Kontrolltermine bei deinem Zahnarzt wahr, um Zahnfisteln wirksam vorzubeugen.
Viele Patienten wünschen sich strahlende Zähne und ein gepflegtes Gebiss. Mit einer gründlichen Dentalhygiene muss dieser Wunsch kein Traum bleiben. Doch manchmal treten Probleme auf, bei denen nur ein Zahnarzt helfen kann. Die Frage nach den Kosten für notwendige Behandlungen ist daher nicht unwichtig. In der Schweiz arbeiten Zahnärzte mit sogenannten Taxpunkten, die als Berechnungsgrundlage dienen. Die folgenden Absätze liefern dir alle wichtigen Informationen zum Thema Taxpunkte beim Zahnarzt.
Ein Goldzahn ist ein langlebiger Ersatz für einen kaputten natürlichen Zahn. Gold ist ein haltbares Material, es ist gut gesundheitsverträglich und wurde früher häufig als Krone für defekte Zähne eingesetzt. Allerdings ist diese Form des Zahnersatzes recht teuer. Ausserdem sieht man das glänzende Metall besonders an den Schneidezähnen und an den vorderen Backenzähnen sehr deutlich. Sobald du den Mund öffnest, blitzt es zwischen deinen Lippen hervor, so dass für jedermann leicht erkennbar ist, dass du einen Zahnersatz trägst. Bevor du dich entscheidest, solltest du daher die Vor- und Nachteile vergleichen.
Halitosis – besser bekannt als Mundgeruch – treibt viele Menschen um. Einige leiden darunter, wieder andere leiden unter der Halitose anderer Menschen und noch andere haben schlicht Angst davor, selbst üble Gerüche zu verbreiten. Schon in einer griechischen Sage taucht der Mundgeruch auf: Aphrodite versah die Bewohnerinnen von Lemnos mit Mundgeruch, sodass sich deren Gatten von ihnen abwandten und ihr Glück stattdessen bei den Sklavinnen suchten. Infolgedessen brachten die Frauen aus Lemnos ihre Gatten um. Glücklicherweise ist Mundgeruch, ob durch Mundhygiene oder Krankheiten bedingt, in den meisten Fällen leicht zu behandeln. Wichtig ist eine Kenntnis möglicher Ursachen und Behandlungsmethoden.
Einige halten ihn für harmlos, andere sehen in ihm den „Hauptverantwortlichen“ für sämtliche Probleme in puncto Zahngesundheit. Während die einen auf eine professionelle Zahnreinigung schwören, nehmen die anderen die Sache lieber selbst in die Hand oder vertrauen auf die Kraft der Natur. Aber was funktioniert wirklich? Ist es tatsächlich möglich, durch eine spezielle Zahnpflege der Zahnsteinbildung vorzubeugen? Wir haben einige der wichtigsten Fakten zusammengetragen. Im Folgenden erhältst du klare Antworten auf deine Fragen rund um das Thema Zahnstein.
Eine gründliche Zahnreinigung gehört für die meisten Schweizer zur alltäglichen Körperpflege. Zweimal täglich nehmen wir die Zahnbürste in die Hand, schmieren Zahnpasta darauf und putzen die Zähne gründlich. Und unsere Kinder tun es uns gleich. Es geht schliesslich nicht nur um ein strahlendes Lächeln, sondern vor allem um die Gesundheit. Dabei wissen die wenigsten, dass mehr zur Zahnpflege gehört als das tägliche Zähneputzen. Worauf es dabei wirklich ankommt, sagen wir dir in diesem Artikel.
Zahnschmerzen gehören zu den schlimmsten Schmerzen. Wenn es an den Zähnen schmerzhaft drückt, zieht und pocht, ist das für Betroffene äusserst unangenehm und im Alltag stark beeinträchtigend. In der Regel ist ein Zahnarztbesuch jetzt unvermeidbar, es gibt aber auch einige gute Hausmittel, mit denen du deine Zahnbeschwerden zumindest temporär lindern kannst. In unserem Ratgeber erhältst du wertvolle Tipps, welche Hausmittel in solchen Fällen helfen und wie du sie anwendest. Wir sagen dir zudem, welche Ursachen es für Zahnschmerzen gibt, wann du einen Zahnarzt aufsuchen solltest und was du für deine Zahngesundheit tun kannst, damit die Schmerzen erst gar nicht entstehen.