Garantie-Bedingungen von Zahnarzt-Praxisgemeinschaft

Garantie-Umfang:
Implantate:

Aufgeführte 5 Jahres-Garantie gilt nur für Nichtraucher.
Nicht in die Garantie eingeschlossen sind die mögliche Behandlung einer Periimplantitis oder das spätere Ausbessern einer Keramikabplatzung an der Suprakonstruktion.

Kronen/Brücken:

Zur Diskussion stehen nur definitive Versorgungen aus Gold, Vitametallkeramik (VMK), sowie Procerakronen oder Zirkonoxydbrücken.
Nicht in die Garantie eingeschlossen sind biologische Misserfolge, wie die mögliche Behandlung einer Parodontitis, eine mögliche Wurzelbehandlung eines Pfeilers, apikale Prozesse,
Wurzelfrakturen, Pfeilerfrakturen, Sekundärkaries oder altersbedingte Farbalterationen.

Abnehmbare Prothesen (Zahnvoll- u.Teilersatz):

Zur Diskussion stehen nur definitive Versorgungen, wie Total-, Hybrid- und Modellgussprothesen. Nicht zur Diskussion stehen Immediatprothesen, provisorische Plättchen, Drahtklammerprothesen.
Nicht unter die Garantie fallen weiter die üblichen Nachsorgearbeiten wie Unterfütterungen, ein mögliches Nachregistrieren, Entfernung von Druckstellen oder Entfernung eines Fibromes. Weiter biologische Misserfolge, wie Behandlung einer kariösen Läsion, einer Parodontitis oder Behandlung einer Prothesenstomatitis.

Inlays/Onlays:

aus Gold oder Keramik: Garantie beschränkt sich auf den technischen Misserfolg, wie Bruch der Keramik oder Dezementierung des Inlays bzw. Onlays.



Garantie-Bedingungen:
Der Umfang der genannten Garantien bezieht sich ausschliesslich auf die Zahnärztliche Leistung, exklusive Drittleistungen (Labor).
Die Garantie wird eingeschränkt oder erlischt:
->wenn die Mundhygiene vernachlässigt wird.
->wenn die Anweisungen des Zahnarztes nicht eingehalten werden.
->wenn der Patient nicht mindestens 1x pro Jahr bei einem Zahnarzt zur Routine-Untersuchung erscheint.
->wenn abnehmbarer Zahnersatz nicht ordnungsgemäss gepflegt wurde.
->wenn sich Zahnfleisch oder Knochengewebe auf natürliche oder krankhafte Art und Weise verändern und so einen Eingriff erforderlich machen.
->bei versehentlicher oder vorsätzlicher Beschädigung von Zahnersatz.
->wenn der Patient in kurzer Zeit massiv an Gewicht verliert oder gewinnt.
->wenn Krankheiten auftreten, die einen negativen Effekt auf den zahnmedizinischen Zustand des Patienten ausüben können.(z.B. Diabetes, Epilepsie, Parkinson, Altersdemenz, Hyposialie, Siögrensyndrom).
-> bei Geburtsgebrechen, die eine minderwertige Zahnhartsubstanz mit sich bringen (z.B. Amelogenesis imperfecta)
->wenn Allergien auf zahnärztliche Materialien bestehen, die vom Patienten unerwähnt blieben oder deren er sich nicht bewusst war.